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Tag 6

Die erste und einzige Nikolausfeier beim „Stern“ – Familie Wich

Der Nikolaustag ist für Jung und Alt ein besonderer Tag. Früher, als es noch richtig schneite, von Anfang Dezember bis Ende Februar, machte man uns weiß, der Nikolaus käme mit dem Schlitten. Bei Nachsicht stand da ein VW-Bully 1 vor dem Haus mit dem der Dümleins-Albin seine Regina samt Ruprecht durch Schwürbitz „kutschierte“. Albin starb 1999 und war 41 Jahre Meßner in der katholischen Kirche „Herz-Jesu“. Nach dem Engagement der Dümleins als Nikolaus übernahm jahrelang Manfred König und seit einigen Jahren ist Haus- und Hofnikolausine Ulla Engelmann.

Wenn der Nikolaus kommt, mischt sich – so war es jedenfalls früher – die freudige Erwartung mit dem mulmigen Gefühl, der „heilige Mann“ könnte tatsächlich „alles“ von oben gesehen haben. Doch wenn auch der Ruprecht noch so grumelnd und brummelnd daher kam, auf der Eckbank sitzend, mit viel Abstand und dem massiven Tisch vor einem, überstand man die „Gardinenpredigt“ und freute sich über ein kleines Lob. Geschenke, die erst gar nicht in den großen Sack passten, gab es zu dieser Zeit nicht. Süßigkeiten, Nüsse, die man gleich an den Vater weiter gab und „Mandarinla“ waren angesagt. Und natürlich der Schokonikolaus von dem es in den 70er Jahren 2 Ausführungen in drei Größen gab. Die älteren schmunzelten sich eines und der Glühweinduft zog durchs ganze Haus. sam

     FEIERABEND!