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Tag 13

So liebe Leser von Schwürbitz.de: Die Hälfte des Adventskalenders liegt hinter uns. Es geht stramm auf Heiligabend zu. Wenn man so durch Schwürbitz marschiert, hat man den Eindruck, die festliche Beleuchtung ist “Ausdruck der Hoffnung”! Im Neubaugebiet “Am Räslein” siehts aus, als hätten sich alle Anwohner auf “warm weiß” abgesprochen. Vielleicht hat Jemand ein schönes Bild davon?

Doch zum Adventskalender zurück: Versprochen war ja, das zum “Gänsla” auch ein Kloßrezept folgt. Hier ist es: Packung Kloßteig kaufen, 6teln, kochen, fertig! Im Ernst, so schnell hat man eine Beilage zum Gänsla!

Doch wenn man Baujahr 1967 ist, kennt man das natürlich noch etwas anders. Zu Zeiten meiner Oma, da wurden die Klöß gerieben, also aus Kartoffeln der Teig, den man heute kaufen kann, gemacht. Muskat, kann mit Kartoffeln sehr gut, allerdings störten die “schwadzn Bünggdla”, also in dem Fall weglassen. “Halbseidena” waren noch ein anderes Thema. Aber! In keinem Fall dürfen die “Bröggerla” fehlen. Bröggerla? Geröstete Semmelwürfelchen, die die “Seele” des Kloßes darstellen. In jeder Wirtschaft, in der ich in meinem Leben war und die Bröggerla gfehlt ham, hab ich mich beschwert!

Gruobä Kluoss: 1/4 Pfund Graupen (suchen sie die mal im Supermarkt) eine Nacht in Wasser einlegen, 1/2 Liter Milch zum kochen bringen, Salz, etwas Muskatnuss dazu. Die Graupen in der Milch aufkochen und zu einem dicken Brei verrühren. 1 Zwiebel in Butter dünsten ein Ei dazugeben und das Ganze in einem Tuch einschlagen und 1 Stunde sieden lassen.

Das ist ein Rezept von meiner Mam und ich sage ihnen: Zu einem Schweinsbraten, Kassler oder einer Lende mit Sauerkraut, gibt es keinen besseren Kloß! Übrigens bin ich in 9 Schwürbitzer Vereinen. Wenn ich einem 10. beitreten würde, müßte es einen “Schwörbetze Kloß- und Kartverein” geben. In Treue Fest! S.A.M.

Mäila – optisch nicht soooooooo, aber zur rechten Soße?! Ein Traum!