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Tag 12

Türchen 12 , der 12.12. also: Heute wäre Weihnachtsmarkt gewesen. Wir hofften und bangten und im Oktober hielten wir hierfür noch eine Sitzung im TV-Heim ab. Alle Anträge waren gestellt, die Räte und Bürgermeister eingeladen, schöne Sachen gebastelt, Essen und Trinken bestellt. Doch die pandemische Lage, lässt Bayernweit keine Weihnachtsmärkte zu. Vielleicht dauert es nicht mehr lange und Gasthäuser und Restaurants müssen wieder schließen?!

Da bleibt uns nurmehr ein bisschen zurück zu schauen. Bernhard Härtel ist ja der Motor des Schwürbitzer Weihnachtsmarkt, der Organisator und „Kümmerer“! Wenn man ihn fragt, was den Weihnachtsmarkt ausmacht, dann kommt er ins Schwärmen. Er wäre mehrfach in Burgkunstadt auf dem Markt gewesen und dachte sich, dass dies doch auch in Schwürbitz möglich sein müsste. 1994 war es dann soweit. Theatergruppe, Fußballer und Schützen waren sofort und dauerhaft dabei. Natürlich sein eigener Verein, der Turnverein ebenso. Er erinnert sich, dass es einmal einen Sturm gab von Samstag auf Sonntag, da hatte es viele bereits aufgebaute Pavillions zerlegt, samt der Dekoration.

Man überlegte sich auch immer, ein bisschen Stimmung in unserer „guten Stube“, dem Dorfbrunnenplatz, in die Abendzeit zu verlegen. So entstand die vorgelagerte Snowparty, welche sehr gut angenommen wurde. Man erinnert sich an Glühweinrekorde. Zum 10-jährigen 2004 wurde die Party im großen Stil im ehemaligen Brauhaus gefeiert. Leider wurden da dermaßen Rekorde „gebrochen“, dass dies auch das Ende der Feier darstellte.

Positiv blieb über, dass durch die Erlöse die Krippe unter dem Weihnachtsbaum angeschafft werden konnte. Stolz ist Bernhard und wir natürlich mit, dass eine Reporterin vom Obermain Tagblatt eines Sonntags auf Weihnachtsmarkttour war und den Schwürbitzer Markt gar nicht so recht „auf dem Zettel“ hatte. Sie kam aber doch und schrieb als Schlagzeile „Den schönsten Markt, erlebte ich am Schluß des Tages – den Schwürbitzer Weihnachtsmarkt!“ DANKE Bernhard, DANKE an alle, die jemals mitgeholfen haben und um es mit Manfred König zu sagen: „Es werden wieder Zeiten kommen, in denen wir gemeinsam bei einem Glühwein und Weihnachtsliedern gemütlich über unseren Weihnachtsmarkt schlendern.“ Dem sei bitte so! sam