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Tag 10

„Die kleine Kerze“

oder

Wir brennen für Schwürbitz

Zünd ooh… !  Oh, wie schön, ich wurde angezündet und alle blicken in mein Licht. Die Menschen freuen sich an meiner Helligkeit, an der Wärme und Geborgenheit, die ich ausstrahle. Und ich freue mich, dass ich brennen darf. Denn sonst würde ich im Regal eines Geschäfts stehen und warten müssen. Aber je länger ich brenne, desto kleiner werde ich. Ich weiß, dass es nur zwei Wege gibt. Entweder ich bleibe im Regal, unangerührt und vergessen oder, ja oder ich brenne, werde kleiner und gebe alles, was ich habe. So führe ich das Ende meines eigenen Lebens herbei….

Den Menschen geht es aber nicht anders; Entweder ziehen sie sich zurück und bleiben für sich – oder sie gehen aufeinander zu und schenken Wärme und Liebe. Nur so finden Menschen einen Sinn im Leben. Sie müssen etwas von sich selbst geben, von der Freude, vom Lachen und vielleicht auch von der Traurigkeit. Nur wer etwas von sich schenkt, wird reicher. Nur wer andere glücklich macht, ist selber glücklich. Je mehr Menschen für andere „brennen“, umso heller wird es überall. Ich glaube, viele Menschen sind nur deshalb missmutig, weil sie Angst davor haben, anderen ein Licht zu sei. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als die Dunkelheit in aller Welt. „Ach, wenn sich die Menschen doch von mir kleinen Kerze ein wenig Mut machen ließen…“ 

Geschichte aus dem „neuen Hausbuch“ von Maria Radziwon.

Liebe Leser, so wie der kleinen Kerze geht es vielen von uns. Wir brennen für einander, wir brennen für Schwürbitz und wenn die Zeiten wieder einmal andere werden, dann „zündn mä ooh“, dass die Hütte brennt! Unser QR-Code „Zünd Oo!“ (das ist der schnelle Weg zu schwuerbitz.de) ist übrigens auf den Begrüßungstafeln angebracht und wird sich demnächst öfter finden. 

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