Katholische Pfarrei Herz-Jesu
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Und für alle ehemaligen Schwürbitzer oder Gäste, die sich zurückerinnern möchten. Hier ein besonderer Service, das Schwürbitzer Glockenleuten von der katholischen “Herz-Jesu-Kirche”.
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Das imposante Gotteshaus im neugotischen Stil – im Volksmund “Dom am Obermain” genannt – wurde 1899 geweiht. Zuvor mussten die Schwürbitzer Jahrhunderte lang zum Gottesdienst in den Nachbarort Marktgraitz.
Bürgerkirche
Dass erst Ende des 19. Jahrhunderts eine eigene Kirche gebaut wurde, ist ungewöhnlich.
Am Zusammenfluss von Rodach und Main liegend, spielte die Flößerei in Schwürbitz eine wichtige Rolle. Vor allem als für die Barockbauten in Bamberg und Würzburg viel Holz aus dem Frankenwald benötigt wurde. Stattliche Fachwerkhäuser künden noch heute vom Stolz des Ortes. Beim Bau der Herz-Jesu-Kirche aus dem Sandstein des Hausbergs Göritze halfen viele Schwürbitzer Bürger tatkräftig mit.
Spendabler Auswanderer
Das weite, helle Gotteshaus mit den hohen Fenstern besticht dank seiner Holzkassetten-Decke mit einer guten Akustik. Auffallend ist der Deckenleuchter aus Eisen mit mehreren Metern Durchmesser, der sich harmonisch einfügt in die neugotische Ausstattung mit dem reich verzierten Hauptaltar, in dessen Zentrum Jesus Christus steht.
Die Spendenaufrufe für den Kirchenbau drangen bis in die USA – dank der Wohltätigkeit eines gebürtigen Schwürbitzers, der Geld über den Großen Teich schickte, konnten von Anfang an vier Bronzeglocken im Turm über dem Eingangsportal läuten. Quelle
Die katholischen Pfarrer von Schwürbitz

1. Geistlicher Georg Krümmer, Kuratus (01.10.1906 bis 15.12.1912)
Geboren am 26.02.1872 in Friesen, zum Priester am 02.08.1896 geweiht. In der Zeit vom 01.10.1906 bis 15.12.1912 als Kuratus in Schwürbitz. Gestorben am 24.09.1918 als Pfarrer in Kirchröttenbach (im Nürnberger Land), dort begraben im Priestergrab.

2. Geistlicher Karl Schüler, Kuratus (15.12.1912 bis 01.07.1923)
Geboren am 28.05.1880 in Kaiserslautern. Zum Priester am 25.03.1903 in Bamberg geweiht. 01.11.1905 Pfarrverweser von Ebensfeld, ab 02.03.1906 Kaplan in Waischenfeld. Ab 01.10.1906 Kaplan in Eggenfelden. In der Zeit vom 15.12.1912 bis 01.07.1923 Kuratus in Schwürbitz. Ab 01.07.1923 Pfarrer in Mistendorf bei Bamberg. Gestorben am 28.06.1961 in Mistendorf, dort begraben.

3. Geistlicher Johannes Dück, Kuratus (01.07.1923 bis 01.11.1926)
Geboren am 01.11.1887 in Prebitz, Kreis Pegnitz. Zum Priester 26.02.1872 in Friesen, zum Priester am 30.07.1911 geweiht, ab 26.08.1911 Kaplan in Rothekirchen, ab 15.09.1912 Pfarrverweser in Rothenkirchen, ab 15.08.1913 Kaplan in Nürnberg. Ab 19.03.1914 Kaplan in Burgebrach, vom 19.06.1914 bis 15.02.1919 Feldgeistlicher im 1. WEltkrieg. In der Zeit vom 01.07.1923 bis 01.11.1926 Kuratus in Schwürbitz, gleichzeitig ab 28.01.1926 Pfarrveser in Lettenreuth. Ab 01.11.1926 Pfarrveweser in Schnaid. Ab 01.01.1927 Pfarrer von Zirndorf, ab 16.03.1934 Pfarrer in Bühl bei Nürnberg und später Pfarrer in Etzelskirchen und Altendorf bei HIrschaid. Gestorben am 23.08.1965, begraben im Priestergrab zu Buttenheim.

4. Geistlicher Konard Schrepfer, Kuratus (01.11.1926 bis 01.04.1930) Geboren am 14.08.1888 in Bamberg, am 01.08.1920 zum Priester geweiht. Ab 21.04.1921 Kaplan in Nürnberg, St. Josef und St. Martin. Ab 16.11.1923 Kaplan in Bamberg, Maria Hilf. In der Zeit vom 01.11.1926 bis 01.04.1930 Kuratus in Schwürbitz, ab 01.04.1930 Kuratus in Muggenberg. Pfarrer in Marktschorgast ab 16.09.1934 und am 01.04.1937 quiesziert Inkurat-Benefiziat in Marktbibert. Gestorben am 16.06.1939, begraben in Bamberg.

5. Geistlicher Matthias Zeltinger, Kuratus/Pfarrer (01.03.1930 bis 29.11.1947)
Geboren am 10.02.1893 in Gutweiler bei Trier. Am 01.08.1920 Priesterweihe und ab 01.11.1922 der zweite Kaplan in Forchheim. Ab 01.10.1926 Benefiziat in Marktzeuln und ab 01.01.1930 Pfarrverweser in Lettenreuth. Kuratus in Schwürbitz vom 01.03.1930 bis 15.07.1934. Vom 15.07.1934 bis 29.11.1947 Pfarrer in Schwürbitz. Gestorben am 29.11.1947 in Schwürbitz. Dort begraben im Priestergrab neben der Herz-Jesu-Kirche.

6. Geistlicher Pankraz Bäuerlein, Pfarrer (21.01.1948 bis 13.11.1963)
Geboren am 02.01.1909 in Kübelstein (Hohne Häusling/Ludwag im Lkrs. Bamberg). Am 24.02.1935 zum Priester geweiht – ab 16.03.1935 Kaplan in Lahm. 15.07.1935 Pfarrverweser in Hannberg, ab 01.10.1935 Kaplan in Trunstadt. Ab 01.02.1936 Pfarrverweser in Seinsheim, ab 07.06.1936 Kaplan in Nürnberg (Unsere liebe Frau). Ab 15.01.1945 Kaplan in Hof (St. Marien). In der Zeit vom 21.01.1948 bis 13.11.1963 Pfarrer in Schwürbitz. Ab 13.11.1963 Stadtpfarrer in BAmberg (Obere Pfarre), später Geistlicher Rat, pensioniert mit Wohnsitz in Bamberg. Gestorben am 26.08.1999 in Bamberg, begraben in Ludwag.

7. Geistlicher Ansgar Drost, Pfarrer (12.02.1964 bis 31.08.1994)
Geboren am 14.09.1923 in Voigtsdorf (Kreis Habelschwert/Grafschaft Glatz). Am 16.03.1952 zum Priester geweiht, anschließend Kaplan in Stadtsteinach und in Erlangen. Dann Kaplan bei St. Bonifaz in Ansbach, sowie St. Karl Borromäus in Nürberg. Von 1955 bis 1964 Kuratus in Hohenberg bei Stadtsteinach. In der Zeit vom 12.02.1964 bis 31.08.1994 Pfarrer in Schwürbitz. In späteren Jahren zum Geistlichen Rat ernannt, ebenso hatte er das Amt des Schuldkans inne. Pfarrer Ansgar Drost verzog am 08.12.1994 nach Bad Staffelstein und verstarb am 10.02.2002 in Erlangen. Er ist im Priestergrab in Schwürbitz begraben.

8. Geistlicher Norbert Lang, Pfarradministrator (01.09.1994 bis 31.08.1998)
Geboren am 07.07.1956 in Gifting (Frankenwald). Priesterweihe im Jahre 1983. Aushilfe in Fürth und Kaplan in Bad Staffelstein. 1986 Dekanatsseelsorger in Auerbach, weitere Stationen Pegnitz und Büchenbach. von 1989 bis 1994 Pfarrer in Wattendorf. Vom 01.09.1984 bis 31.08.1998 Pfarradministrator in Schwürbitz. Seit 01.09.1998 Pfarrer von Altenkunstadt, danach weitere Stationen.

9. Geistlicher Ireneusz Zorawski, Pfarrer (01.09.1998 bis 31.08.2007)
Geboren am 14.06.1952 in Kanigowek bei Warschau (Polen). Am 12.06.1977 Priesterweihe in der Diözese Plock. Bis 1997 Kaplan und Pfarrer in Polen, anschließend ab 1997 Aushilfe in Forchheim, Verklärung Christi. Oktober 1997 bis Mai 1998 Goethe-Institiut in Rothenburg. Von Juli 1998 bis August 1998 Aushilfe in Baiersdorf bei Forchheim und Bad Berneck. Vom 01.09.1998 bis 31.08.2007 Pfarrer von Herz-Jesu Schwürbitz und St. Laurentius in Lettenreuth. Seit September 2007 in Rödental tätig. Von September 2007 bis 2009 in Rödental tätig. Danach Pfarradministrator von Pinzberg und Wiesenthau. Verstorben am 10. Oktober 2014. Beerdigt in Duczyminie, Polen

10. Geistlicher Martin Ninaparampil, Seelsorger ( seit 01.09.2007)
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