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Gaaß´n Club

Der Gaaß´n Club ist legendär….

„Kauft einer eine Ziege, er bleibt nicht gern allein. Drum regt er an die Gründung, von einem Gaaßverein. Ja selbst auch Freßvereine, gibt es in diesem Land. Leerplauderervereine sind auch nicht unbekannt. Es ist in jenem Lande, bald gar nichts mehr zu dumm. Die Gründungswut sie findet dafür ein Publikum“

Aus dem Land der Vereine

Das offizelle Gründungsfoto

Die Gründungsidee geht zurück auf ein Schriftstück, welches am 21.11.1983 um 21.59 Uhr verfasst wurde – eine Serviette, die auch die Satzung fest hielt.


Im Wirtshaus „Zur Mainperle“, gen. Dümmla, damals bewirtschaftet von der Familie Krapp gründete sich der Gaaßn-Club im Jahre 1984.

1. Präsident wurde damals Norbert Stengel. Gaaßmetzger Norbert Hergt
Gaaßntreiber Norbert Wich
erst danach wird in den Analen erwähnt: Schriftführer Karl Thierauf und Kassier Günter Fischer.

5 Jahre später, im Jahr 1989 war Feststimmung am Dorfbrunnen im „Gaaßn-Trikot“!

Die Gaaßn wanderten organisierten, feierten… und tun es noch!


„Abschied vom Rotwandhaus am Spitzingsse“ – Eine Pause bei einer Wanderung durch die Fränkische Schweiz.


“ Die Menschen soll man lieben, einfach und fröhlich sein, dann wird von selbst erblühen, der köstlichste Verein.“


Präsidentenwahl – so was gibt´s auch nicht überall!


Der Posten des Präsidenten war heiß umkämpft, schließlich hatte der Präses einige Vorteile und wurde zum Beispiel an seinem, Rudis, Geburtstag mit der Sänfte in den Saal getragen.


Rudi Neumann – legendär!

Wo Rudi auftauchte, im wahren Leben Unternehmer und Dachdeckermeister, war Stimmung, Frohsinn und Gaudi.



Karl Thierauf – immer auf der Höhe der Zeit.

Der „Gaaß´n – Club“ – ein Stammtisch zwischen Tradition und Kult

Die Ursprünge des Stammtisch Gaaßn-Club nehmen sich eine Anleihe von dem Gedicht “ Aus dem Land der Vereine“. Dort lautet eine Strophe: „Kauft einer eine Ziege, er bleibt nicht gern allein. Drum regt er an die Gründung, von einem Gaaßverein. Ja, selbst auch Freßvereine, gibt es in diesem Land – Leerplauderervereine sind auch nicht unbekannt Es ist in jenem Lande, bald gar nichts mehr zu dumm. Die Gründungswut sie findet dafür ein Publikum“ Von diesem Gedankengut ließen sich wohl die Gründer des Stammtisches inspirieren. Wenngleich die Ziegenzucht allein nicht die Gründungsidee abbildet, sondern vielmehr waren es die Gaumenfreuden, die der schmackhafte Gaaßenbraten – in unseren Breiten besser als Bocksbraten bekannt – seinem Genießer verschafft. Trafen sich die getreuen Gaaßnbrüder zu Beginn des Jahres 1983 noch unverbindlich zur Gaaß und zum Waafen, so wurden am 21.11.1983 um 21.59 Uhr in der Gastwirtschaft Krapp in Schwürbitz auf einer Serviette die Gründungsidee und die Satzung des Clubs niedergeschrieben. Als erster Präses des Clubs wurde Norbert Stengel gemeinsam mit weiteren Funktionären, wie Gaaßnmetzger Norbert Hergt oder Gaaßntreiber Norbert Wich, sowie Schriftführer Karl Thierauf und Kassier Günter Fischer, gewählt. Laut seiner Gründungsidee und Satzung sieht sich der Gaaßn-Club als überparteiliche und nicht konfessionelle Vereinigung, zur Pflege des Brauchtums und der fränkischen Kultur.

Als Clublied sangen die Stammtischbrüder damals noch „Ei,Ei,Ei die Gaaß ist g´freckt“, was sich aber als bald ändern sollte. Denn die jungen Mitglieder engagierten sich auch über das Stammtischleben hinaus, sammelten Ideen und pflegten Geselligkeit sowie fränkisches Brauchtum. So wurde am 24.9.1985 der erste Kirchweihbaum am Dorfbrunnenplatz aufgestellt. Das jährliche Kirchweihbaumritual gipfelte im Jahre 1989 mit der Errichtung des 1. Zunftbaumes ( ein 15 Meter hohes Schmuckstück ) anläßlich der Einweihung des neugestalteten Dorfplatzes.

Ein durch Windbruch zerstörter Zunftbaum wurde am 30.05.1997 ebenso wieder aufgestellt, wie der heute am Heuhügel grüßende Metallzunftmast aus dem Jahre 2002. Das Jahr 1986 sieht sich wohl als eines der wichtigsten in der bislang 30 -jährigen Clubgeschichte. Am 21.4.1986 wurde der jetztige Präsident des Clubs, Rudi Neumann gewählt, der den Club mit seiner Weitsicht bis heute durch alle Stürme und Wogen des Vereinslebens gesteuert hat. Im gleichen Jahr komponierte der singende Korbmachermeister Gerd Backert für seine Gaaßn das einmalige Gaaßnlied – bei jeden Fest dou senn mer gleich debei, host g`hört – – uns fällt immer wos zum singa ei, host g`hört – – und frougsta uns wie wir hasen, dann soung me dir wir sen die – Gaaßn, host g`hört – Die neue Hymne an die Gaaßn verschafft diesen am 21.9.1986 einen Auftritt beim 7. Lichtenfelser Korbmarkt, wo man eingebettet in internationale Künstler, wie den Superjodler aus Japan, Takeo Ischi und anderen Musikgrößen gemeinsam mit dem singenden Korbmachermeister Gerd Backert das Gaaßnlied der Öffentlichkeit präsentierte. Um alle Aktivitäten des Clubs bis in die Neuzeit aufzuzählen, würde sicherlich den vorgegeben Rahmen sprengen. Genannt seien hier nur stellvertretend die unvergesslichen Stunden, wie der Kappenabend beim Krapp, ebenso die Aktivitäten bei den Dorffesten und diversen Kirchweihfußballspielen, sowie Preisschafkopfen mit Vereinsmeisterkür, Wanderungen durch die fränkische Natur, den Bayerischen und Südtiroler Bergen und nicht zuletzt die Beteiligung an Faschingsumzügen mit närrisch geschmückten Festwagen. Wie Sie sehen ist der Gaaßnclub im Vereinsleben der Gemeinde fest- verankert und nicht mehr wegzudenken, wenn auch die vergangenen Jahre gezeigt haben, das der kleinste Club schnell gegründet ist, aber nur mit dauerhaftem Engagement der Seinen am Leben bleiben kann. Darum schließt der Gaaßnclub seine Referenz mit dem Schlußreim aus dem Eingangs genannten Gedicht und erhofft sich ein weiteres lebhaftes Vereinsmiteinander. “ Die Menschen soll man lieben, einfach und fröhlich sein, dann wird von selbst erblühen, der köstlichste Verein „

gez. KARL THIERAUF