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Evangelische Kirchengemeinde

Was war das für ein tolles Kerwa-Wochenende in Schwürbitz!

Bestes Wetter, eine großartige Schirmherrin, die in ihrer fantastischen Rede vieles wunderbar auf den Punkt gebracht hat, und vor allem ganz viele Menschen, die mit Herzblut und Engagement tolle Angebote auf die Beine gestellt haben – sichtbar vorne mit dabei und genauso fleißig im Hintergrund.

Dafür einfach mal ein dickes Dankeschön an alle, die diese Kerwa möglich gemacht haben!

Und bei aller Feierlaune darf natürlich auch ein kleiner Gedanke zum Sonntag nicht fehlen: Die Kirchenbänke hätten sich über ein paar mehr Besucherinnen und Besucher genauso gefreut wie die Bänke am Kerwaplatz vor dem Pfarrhaus. Aber über jede und jeden, die oder der da war, habe ich mich wirklich von Herzen gefreut. Denn zur Kerwa gehört für mich einfach beides dazu: gemeinsam feiern und gemeinsam Gottesdienst feiern.

Aber insgesamt bleibt vor allem eines: Es war ein wunderschönes Kerwa-Wochenende, das gezeigt hat, was möglich ist, wenn viele Menschen zusammenhelfen und gemeinsam anpacken.

P.S.: Das Wochenende war übrigens so schön und so vollgepackt, dass ich vor lauter Mitmachen, Begegnen und Genießen fast vergessen habe, Bilder zu machen.

„Die Kirch – was ist das denn?“

Diese Frage stelle ich jedes Jahr meinen Konfi3-Kindern. Und heute stelle ich sie euch.

Ist die Kirch das Gebäude? Das Haus mit Turm und Glocken, das hier seit fast 100 Jahren steht?

Oder sind wir die Kirch – die Menschen, die dazugehören?

Eigentlich beides. Denn ein Kirchengebäude wird erst durch die Menschen zu einem lebendigen Ort.

Paulus schreibt:
„Ihr seid Gottes Bau.“
Und: „Ihr seid Gottes Tempel und Gottes Geist wohnt in euch.“

Gerade in diesem Jahr wird das ganz praktisch: Unsere Kirche ist wegen der Renovierung geschlossen. Und trotzdem feiern wir Kirchweih.

Nicht in der Kirch – sondern als Kirch.

Denn Kirche ist mehr als Mauern und Bänke. Kirche sind Menschen, die miteinander glauben, feiern, hoffen, lachen, trauern und füreinander da sind.

Das Fundament dabei bleibt: Jesus Christus.

Auf diesem Fundament haben hier in Schwürbitz Generationen gebaut. Und jetzt sind wir dran.

Vielleicht ist das der schönste Wunsch für die nächsten 100 Jahre:

Dass immer wieder Menschen sagen:
„Hier ist mein Platz. Hier möchte ich dazugehören.“

Denn die Kirch ist nicht zu.

Die Kirch ist hier. Wir sind die Kirch.

Amen.