Dä Oozünder schaud amol widdä genau noo!
Viel Verwirrung entstand innerhalb der Ortschaft, ob des Berichtes, am Samstag, 15. November 2025, der im Bezug auf den Neubau der Mainbrücke, quasi „vom Himmel fiel“. Bisher legte die Gemeinde großen Wert darauf, als „Chef im Ring“ zu gelten und aktuelle Informationen im Bezug auf Kosten und Dauer der Baumaßnahme selbst rauszugeben. Einige Informationen, die von der Pressestelle der Regierung in Bayreuth nun „gemeldet“ wurden, verwundern die Einwohner doch sehr.
Dazu kommt noch die Verunsicherung der Mitglieder des Fußballclubs, weil in dem Bericht eine Bauzeit von 2 Jahren geschätzt wird. Wörtlich hieß es in dem Bericht OT 15.11.25: „Die reine Bauzeit wird auf rund 24 Monate geschätzt, meldet die Behörde“. Kann das denn wahr sein? fragt sich so mancher, dem bisher erzählt wurde, dass der Bau höchstens eineinhalb Jahre dauern werde und der Neubau parallel zum Abriss durchgeführt – und die Fußballsaison sollte auch noch berücksichtigt werden. Man hoffte, durch diese Aussage darauf, dass der Neubau an Ort und Stelle durchgezogen werde, die Brücke dann abgebaut wird, die Brückenköpfe instandgesetzt werden und die neue Brücke auf ihren vorbestimmten Platz „schwebt“. Mit den wenigen Informationen an der Bürgerversammlung allerdings, blieb vieles „nebulös“. Jetzt dieser Zeitungsbericht, wo man als Schwürbitzer Bürger das Gefühl hat, nicht richtig informiert zu werden, um eine weitaus schlechtere Formulierung zu vermeiden. Wenn man nämlich Falschinformationen liest, wie „Die … Mainbrücke wurde 1902 als einfeldrige (warum zeigt mir mein Word-Programm bei diesem Wort einen Fehler an?) Stahlfachwerkbrücke mit einem obenliegenden Tragwerk erreichtet.“, muss man als historisch interessierter Bürger Einspruch erheben.
Die nun durch falsche Einschätzungen, vor sich hergeschobenen Entscheidungen, Brückengutachten, die Michelauer Bauwerke bevorzugten, und immer wieder unterschiedlichen Ingenieursgutachten in die Jahre gekommene Brücke, wurde 1946 gebaut und je nachdem, welchen Fachmann man fragt, wäre sie auch heute noch tragfähig und renovierungswürdig. Ferner steht sie nicht, wie im Zeitungsbericht behauptet, auf Holzpfählen. Wieder wörtlich aus dem Bericht: „… die Unterbauten der Brücke ruhen auf Holzpfählen“, schreibt die Behörde. Und jetzt kommts: „Aufgrund herabstürzender Eisenteile musste die Tragfähigkeit bereits 2019 auf 2,5 Tonnen …. beschränkt werden“. Diese Eisenteile möchte man sehen! Es fehlen nämlich keine, wenn man unterhalb der Brücke steht, es sein den man meint Farbe oder Verzinkung. Wenn man so einen behördlichen Blödsinn liest, kann man doch nicht die Hände in den Schoß legen?!

Man fragt sich auch und vor allem, warum die Gemeinde beziehungsweise die Gemeinderäte und Bürgermeister nicht sofort um Aufklärung bemüht sind, oder ist dieser unsägliche Bericht eine vorgeschobene Mitteilung dessen, dass der Neubau mit Komplettausfall binnen zwei langer Jahre stattfinden soll? Da helfen beschwichtigende Mitteilungen wie „Der Neubau der Mainbrücke in Schwürbitz stelle eine wichtige Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dar.“ und „Der Neubau stärke zudem die regionalen Radwegeverbindungen und das Radverkehrsnetz Bayern“. Das Radverkehrsnetz Bayern war bisher nicht beeinträchtigt! Und nun kommt noch das Sahnehäubchen. Bisher sollte die Brücke ja 800.000 €, 1.nochwas €, dann mehr als 2 Mio €, an der Bürgerversammlung vor wenigen Wochen noch 3,8 Mio. kosten. Das „Amt“ schreibt vorsorglich – wahrscheinlich in der Hoffnung, dass sich vielleicht noch ein Anbieter findet – von einer Investitionssumme von 4,6 Millionen Euro. Dafür sei das Bauwerk aber, wie das Amt schreibt: „mit einer uneingeschränkten Traglast ausgestattet“. Die Radfahrer werden es dem „Amt“ sicher danken. War da nicht irgendwas mit Wahlkampf? sam

Und noch was: Es ist ja nicht so, als wüssten wir nicht, wie eine Brücke gebaut wird. 1946 haben wir, also die Gemeinde Schwürbitz, das noch gewusst, was die Originalpläne beweisen! Ganz tief unten könnten da Holzstämme als “Unterkonstruktion” verwendet worden sein. Ganz unten!


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