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Wunderschöne Ausstellung unter dem Motto “Porzellan und Geschirr aus alter Zeit” im Pfarrzentrum. DANKE!

Zum Glück hielten sich die Scherben bei der Geschirr- und Porzellanausstellung des Frauenvereins Schwürbitz in Grenzen. Der komplette Saal im Pfarrzentrum Schwürbitz war ausgestattet mit vielfältigen, wunderschönen Stücken und die Austeller und Ausstellerinnen waren mächtig stolz auf ihre Schätze, die normalerweise daheim schlummern und kaum begeisterte Blicke auf sich ziehen. Nach dem Gottesdienst öffnete sich die Ausstellung unter dem Motto „Porzellan und Geschirr aus alter Zeit“ im katholischen Pfarrzentrum und viele Interessierte kamen, um sich die dritte Präsentation des rührigen Vereins anzuschauen. 2023 starteten die engagierten Frauen mit einer Spielzeugausstellung, im vergangenen Jahr folgte eine Krippenschau. Die jetzt durchgeführte Geschirr- und Porzellanausstellung toppte das Interesse der vergangenen Jahre noch einmal und die vielen Besucher waren überrascht, dass man mit scheinbaren Alltagsgegenständen eine solche Vielfalt zusammenstellen kann. Auch waren verblüffende Stücke dabei, die man im Leben so, noch nie gesehen hat. Und längst nicht alles aus dem „weißen Gold“, wie Porzellan auch genannt wird, war für die Tafel geeignet. Man fand „Waschgeschirr“, wo sich das jüngere Publikum verwundert fragte, warum man sich mit Krug und Schüssel gewaschen hatte. Doch vor allem beim ausgestellten Nachttopf konnte kein jüngerer Besucher begreifen, dass dieses „edle Stück“ noch vor 50 Jahren bei der Oma unter dem Bett stand und zum Einsatz gekommen ist.   

Schreibgerät aus Porzellan, die kleinste Tasse der Welt, Ehrenteller zum Geburtstag, zur Kommunion oder Konfirmation, Backformen, Wärmflaschen aus allerlei Materialien, Schmuckteller, die einzig als Wandschmuck gefertigt wurden, Kinderservice, Schalen, Tassen und Krüge fanden sich wunderbar dargestellt und freundlich dekoriert. Das Boulegeschirr aus Messing ragte heraus, weil man dachte, da hätte man schon im Mittelalter daraus getrunken, Holzgefäße, die einem ebenfalls aus längst vergangenen Zeiten erschienen, Milchkannen, mit denen man in den 1970er Jahren wie selbstverständlich beim Bauern in der Nachbarschaft die Milch einkaufte, Puddingförmchen, bei denen man nur erahnen konnte, wie sich der Pudding nach dessen Herstellung präsentieren würde und Weihwasserkesselchen, welche die meisten Besucher an ihre Kindheit erinnerten, waren ausgestellt. Filigrane Figürchen mischten sich auf den weiß gedeckten Tischen zu gold-glänzenden Servicen. Kaffeemühlen rundeten das Bild um die zahlreichen, wunderschönen Kaffeesätze ab. Alte Bierkrüge, originelle Unikate, Wassergefäße und Suppenterrinen konnte man finden und ein einziges Stück zeigte eine Fischservierplatte aus drei Teilen. Nicht ohne Stolz konnten die Aussteller zu ihren wunderschönen Stücken auch befragt werden und manchmal half auch ein Blick unter die seltenen Porzellanraritäten. Zeitweise fühlte man sich bei „Bares für Rares“ und mit Sicherheit hätte das ein oder andere Ausstellungsstück den Weg in die „Versteigerungshalle um Horst Lichter“ verdient. Nach dem Gottesdienst am Vormittag eröffneten die Frauen ihre Ausstellung und sofort gab es interessierte Gäste, die mit Kaffee und Kuchen sowie mit kühlen Getränken verwöhnt wurden. Frohe Stimmung, ein fröhliches Miteinander entwickelte sich und so manches Fachgespräch konnte man hören. Am frühen Abend „servierten“ die Aussteller ihre Schätze wieder ab und man war froh, dass sich das Porzellanklirren nur auf eine Garnitur von Kaffee- und Kuchenporzellan aus dem Ausschank beschränkte. Eine wunderschöne Idee des Frauenvereins, welches im nächsten Jahr bestimmt eine Fortsetzung finden wird. sam

Unser Bild zeigt einen Teil der Frauen, welche die nun dritte wunderschöne Ausstellung im Pfarrzentrum von Schwürbitz präsentiert haben.

Das Mädchen entdeckte einen Bierkrug, der anstelle eines Henkels eine Hand dem geneigten Trinker entgegenstreckte.

Eine Porzellandose mit der Aufschrift „Betthupferl“ war allerliebst, in der Schwürbitzer Ausstellung.

Geschirr von vor 200 Jahren war auf der interessanten Ausstellung zu sehen!

Wie nobel muss es in diesem Haushalt zugegangen sein?! Zumindest einmal im Jahr.

Ist das gute Stück aus dem Mittelalter oder kann man da heute noch ran?

Grusel oder Heiligtum. Auch die “schwarze Madonna” war bei der Ausstellung vertreten.

Sauber und zweckmässig – ein Nachttopf, wo sich die jüngere Generation fragte, was und wie man das damals wohl gemacht hat!

Wunderschön und in pastell – das Kindergeschirr, sagen wir mal aus den 1970gern!

Porzellan aus alter Zeit – allerliebst, in dem Fall von Adelgunde Stettner.

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