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Teilweise Parkverbot in der Michelauer Straße? Sonst haben wir ja keine Probleme!

Man blättert durch die Zeitung und „aus heiterem Himmel“ trifft einem ein Zeitungsbericht, in dem sich der Verfasser auf eine Bauausschuss-Sitzung im Juli bezieht. Sogar ein Ortstermin fand zu dieser Juli-Sitzung statt. Die damalige Sperrung der Straße zwischen Neuensee und Michelau hätte zu „kritischen Situationen“ geführt. Man erinnere sich: Die Sperrung der Straße in Michelau begann am 18. August und endete am 25. September. Auf einmal sei eine schlimme Situation entstanden, die sich auch nach der Aufhebung der Sperrung nicht verbessert habe. Sogar eine Bildschirmpräsentation wurde erstellt. Und das Argument mit dem Krankenwagen funktioniert ja sowieso immer. Also werden Vorschriften gemacht, wo es die letzten 50 Jahre ohne gegangen ist. Kommt einem das vielleicht ein bisschen „europäisch“ vor? Fragt man Leute, die sich mit der Straßenverkehrsordnung auskennen, ist an solchen Straßen, die ziemlich gerade verlaufen und zum Rasen einladen, ein ab und an geparktes Auto eine Art Verkehrsberuhigung. Aber sei´s drum, jetzt wird „diesem Problem zu Leibe gerückt“. In diesem Jahr hat man übrigens die vorgeschriebene Stellfläche für Wohneinheiten von 1,5 Autostellplätzen pro Wohnung auf 1 Auto reduziert. Oder möchte man der letzten verbliebenen Gastronomie eins auswischen? Also, wo sollen die vielen Autos hin? Da könnte doch die Gemeinde das ehemalige Brauhaus zum Parkhaus umbauen? Ach so, kein Geld! Schade! Das Schönste an diesem Zeitungsbericht ist, dass unserem Freund Schierles-Gorch die Georg-Vogel-Straße gewidmet wurde. sam

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