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Vom ökumenischen Gottesdienst bis zur feierlichen Königsproklamation – gelungenes Schützenfest!

Pfarrer Andreas Baumann feierte mit Lektor Manfred König einen ökumenischen Gottesdienst, gesanglich umrahmt von der Kirchenband “Wolkenlos”.

Einen fröhlichen Schützenfestsonntag feierten die Schwürbitzer Schützen mit allen Gästen am vergangenen Sonntag. Bereits um 9.00 Uhr begann der ökumenische Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Baumann und Manfred König. Begleitet von der evangelischen Kirchenband „Wolkenlos“ entwickelte sich ein feierlicher Moment des Innehaltens und des Dankes. Schützenmitglieder brachten Fürbitten vor und sowohl Pfarrer Baumann als auch Lektor Manfred König dankten für die Gelegenheit, die Ökumene auf dem Göritzenplateau zelebrieren zu dürfen. Ein herzlicher Schlussapplaus belohnte alle Teilnehmer. Beim anschließenden Frühschoppen unterhielt der Männergesangverein „Cäcilia“ die Gäste.

Bei dieser Gelegenheit stellte erster Vorsitzender des Gesangvereins Herbert Fleischmann den neuen Dirigenten Fabian Spindler, einen gebürtigen Bochumer, der Bevölkerung vor. Direkt nach dem Frühschoppen schloss sich ein schmackhaftes Mittagessen aus der Schützenküche an. Der Schützenkoch „zauberte“, zusammen mit einigen Damen, einen deftigen Schweinebraten mit Kraut und Klößen. Nahtlos weiter ging der fröhliche Tag mit einem Geschicklichkeitsparcours, ausgerichtet vom örtlichen Radfahrerverein. „Alles was Räder hat“ durfte antreten, um über Wippen, an Hindernissen vorbei und über Brettern hinweg, ans Ziel zu kommen. Die begeisterten Kinder mit ihren Fahrzeugen erwartete jeweils ein kleiner Preis am Ende des Slaloms. Währenddessen servierten die Schützendamen im Schützensaal Kaffee und Kuchen. Auch der kleine Gewitterduscher tat der Stimmung keinen Abbruch und es ging am späten Nachmittag mit stimmungsvoller Unterhaltung durch die Blaskapelle Schwürbitz, bei bestem Festwetter, weiter. Anfangs dirigierte Schützenkönig Michael Stettner noch „seine“ Blaskapelle, der er als erster Dirigent seit einigen Jahren vorsteht. Doch kurz vor 21.00 Uhr, als es auf die feierliche Königsproklamation zuging, wandelte er sich und trug nicht nur die Schützenuniform, sondern auch die große Königskette, wohl wissend, dass er diese nun an den neuen Schützenkönig abgeben muss. „Das Schützenregentschaftsjahr verging wie im Flug“, so der scheidende König am Ende seines Königsjahres, wo er noch einmal in Schützenuniform dirigieren durfte. Ebenso durfte die „singende Königin“ Gudrun Marr zum „böhmischen Traum“ noch einmal zum Taktstock greifen und auch Jungkönigin Jule Tischler dirigierte ihr Lieblingsstück „Bella Napoli“, welches ihr Papa, Schützenvorstand Michael Tischler, der Blaskapelle gekauft hatte.

Der Schützenmeister richtete sich mit Dankesworten an alle, die es mit ihrer Unterstützung möglich machten, ein solches Schützenfest auszurichten. „Es wäre nicht möglich, das Schützenfest abzuhalten, wenn es nicht die unterstützenden Vereine gäbe“, so der Schützenvorstand. Er dankte deshalb dem Schützenverein Schney, der Theatergruppe Schwürbitz, dem Geflügelzuchtverein Schwürbitz sowie dem Radfahrerverein „Concordia“ Schwürbitz und den Mitgliedern des Stammtisches OFK. Ebenso dankte er der Freiwilligen Feuerwehr Schwürbitz für die Absperrung während des Schützenauszugs. Den blitzsauberen Bedienungen am Fest galt ebenfalls sein herzlicher Dank. Festwirt Stefan Fleischmann, der sich, zusammen mit Julius Fischer, auch um den Geschicklichkeitsparcour kümmerte, galt sein besonderer Dank. Der Damenabteilung dankte der Vorstand für den Kaffee und Kuchen. Barchefin Michelle Fischer mit all ihren Helfern galt der Dank für nächtelangen Einsatz. „Ein großes Lob“ sprach der Schützenmeister „seinem“ Kassier Reinhold Reuß aus, der „das Finanzielle absolut im Griff habe“. Schießleiterin Gudrun Marr dankte er ebenso wie zweitem Vorstand Klaus Tremel für ihre Leistungen im Schießstand und in der Küche. Er vergaß auch nicht die Mitglieder des Vereinsausschusses für die umfangreiche Organisation sowie Presseberichterstatter Stefan Motschenbacher. Der Böllerabteilung sowie Kanonier Bernd Motschenbacher galt ein Dank für den nötigen „Bums“ während des Festes. Alle aktiven Schützenschwestern und Brüder stellten sich nun auf, um feierlich zur Königsproklamation einzuziehen. Die Blaskapelle Schwürbitz spielte auf und nun war erneut der spannende Moment gekommen, die neuen Königshäuser zu proklamieren. Durch die fehlende Schützenjugend war es in diesem Jahr dem Vorsitzenden nicht vergönnt, einen Jungschützenkönig auszurufen. Jungkönigin Jule Tischler behielt deshalb die Jugendkette vorerst bei sich. Die besten 10 Teilnehmer auf den Königsschuss rief Vorstand Michael Tischler wie folgt aus: 10. Jule Tischler, 9. Michelle Fischer, 8. Tina Petschner, 7. Francesca Berthold, 6. Helga Geiger, 5. Jessica Kluge, 4. Ernestine Reuß, 3. und somit 2 Ritterin wurde Jasmin Münch, erste Ritterin wurde die scheidende Königin Gudrun Marr und mit einem 175,93 Teiler holte sich Ingeborg Pohl ihre nun schon dritte Königinnenwürde. Bei den Herren wurde um die Königswürde, wie immer, hart gerungen. Hervorragende Schüsse wurden abgegeben und so kam es, dass selbst der 10. Platz mit Stefan Wich einen Teiler unter 250 hatte. 9. Khaled Jakob, 8. Markus Münch, 7. Stefan Kremer, 6. Michael Tischler, 5. Danny Wich, 4. Uwe Lindner, 3. und damit 2. Ritter Stefan Fleischmann, erster Ritter wurde der scheidende König Michael Stettner und neuer Schwürbitzer Schützenkönig wurde unter großem Applaus Oliver Andert mit einem sensationellen 9,21 Teiler. Die neuen Majestäten durften natürlich sofort den Taktstock schwingen und es wurde noch kräftig gefeiert, bevor ein friedliches, von schlechtem Wetter verschontes, stimmungsvolles Schwürbitzer Schützenfest zu Ende ging. sam

Die neuen Königshäuser Oliver I. Andert holte sich mit einem 9,21 Teiler die Königswürde. Bereits zum dritten Mal schaffte Ingeborg Pohl stolze Königin des Schützenvereins Schwürbitz zu werden. sam

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