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Fränkische Tradition „Wallfahrer ziehen durch das Tal…“

Die Heimatpfarrgemeinde Schneckenlohe vom verstorbenen Diözesanpräses Monsignore Domvikar Wolfgang Witzgall, (vormals Vierzehnheiligen, sowie ehemaliger Pilger- und Männerseelsorger der Erzdiözese Bamberg), wallte traditionell am Samstag, den 20. Juli 2025, frühmorgens nach Vierzehnheiligen.

Diese Wallfahrt wurde nach Initiative von Monsignore Witzgall im Jahr 1999 ins Leben berufen.

Bekanntlich stammte Wolfgang Witzgall aus Schneckenlohe, er feierte vor drei Jahren noch sein 50-jähriges Priesterjubiläum. Leider ist er 23. März 2023 im Alter von 76 Jahren etwas überraschend verstorben.

Nachdem Motto des Frankenliedes „Wallfahrer ziehen durch das Tal mit fliegenden Standarten. Hell grüßt ihr doppelter Choral den weiten Gottesgarten“ pilgerten die Schneckenloher nach einer kurzen Andacht in der St. Ottokirche, Schneckenlohe (6 Uhr), am alten Kirchweg entlang, wo am Wegekreuz zwischen Neubrand – Marktgraitz Gebete gesprochen wurden. Die Wallfahrt ging dann weiter, jeweils auch im Schatten der Oberreuther Kapelle, der Lettenreuther Laurenzikirche sowie in Schwürbitz an der evangelischen und katholischen Herz-Jesu-Kirche vorbei über den Göritzen- und Birkenweg.

Beim Vorbeiziehen an der Herz-Jesu Kirche Schwürbitz (vorher bereits an der Oberreuther Kapelle) erklangen für die Schneckenloher Pilger die Glocken, nachdem sie vom Mesner Andre Rußwurm extra eingeschaltet wurden.

Nachdem bereits eine kurze Rast in Lettenreuth (Kleine Verpflegung und Pause bei Achim Göhring) eingelegt wurde, fand dann später eine weitere größere Rast mit Einkehr in Oberwallenstadt (Rastpause mit Verpflegung am Feuerwehrhaus) statt. Das weitere Programm stand wie folgt fest:

In Vierzehnheiligen Ankunft der Pilger gegen 12 Uhr mit Einzug in die Basilika. Am späten Nachmittag stand nochmals ein Gottesdienst an.

Text Horst Habermann

Unsere Fotos (Schnappschüsse) zeigen die Schneckenloher Wallfahrer im Bereich Lettenreuth – Schwürbitz.

Fotos: Horst Habermann (hh)

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