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Endlich kommt Bewegung in die Sache! Kran zum Brückenabheben kommt heute an!

Lange musste man hoffen und bangen, bis das richtige Gerät gefunden war. Nun ist ER endlich auf dem Weg nach Schwürbitz. Der einzige Kran in Europa, der mal schnell eine Brücke wegheben kann und nach der Bearbeitung entweder wieder auf die Lager setzt oder eine neue Brücke “einführt”. Im Fall von Schwürbitz wird – aus Kostengründen – nur der alte Holzbelag entsorgt und der wiederum soll am Johannisfeuer dieses Jahr für einen extra langen Brennvorgang sorgen. So haben die Fußballer schon mal einen Antrag auf Sperrzeitverkürzung gestellt, damit das Holz des Belags über Nacht auch vollständig verbrennen kann. Ein entsprechendes nächtliches Show- und Spaßprogramm wird zurzeit ausgearbeitet. Dies könnte dem ersten Vernehmen nach, wie folgt aussehen:

Angezündet wird das Feuer heuer von einer Auswahl an original Schwörbetze Oozündern. Es ist nämlich nur anerkannten Spezialisten möglich, ein Feuer zu entfachen, bei dem jahrzehntealte massive Eichenschwellen angezündet werden sollen. Anschließend kommen verschiedene Gruppen und Bands in Frage, die im Schein des überdimensionalen Lagerfeuers auftreten werden: Starten werden voraussichtlich die “Lustigen Siebenschläfer” mit ihrem nachtaktiven Programm. Gefolgt von den stimmungsvollen Dösbaddeln, die eine semiprofessionelle Comedy-Show dabei haben. Ein besonderer Programmpunkt gegen 3 Uhr morgens sind dann die “schwerfälligen Schlaftabletten”, eine Heavy-Metall-Band bei deren Sound die Farbe und der Rost vom Gestell der gleich neben der Show-Bühne gelagerten Brücke wegfliegen wird. Die aufgehende Sonne über dem Maintal wird dann von einer Band begrüßt, welche sich vor 4 Jahren gegründet hat. Die “rasselnden Funkwecker” haben ein morgendliches Stimmungsprogramm eingeübt, sozusagen der Nachschliff des nächtlichen „Schleif“-Programms. Dazu servieren die Damen vom FC ein Sektfrühstück mit allerlei feinen Spezialitäten für alle Gäste, die das Programm durchgestanden haben. Die Barmannschaft wechselt um 6.00 Uhr in der Früh das dritte Mal und begrüßt alle agilen Frühaufsteher mit jeder Menge Cocktails mit und aus Coffein. Damit etwas Geld in die Kasse kommt, werden die Spezialmischungen wie “Muntermacher, Aufreizer, Entlacker, Schleifer oder Burner” mit jeweils 20,– Euro auch etwas kosten. Ein Frühschoppen mit einer speziellen Biersorte (nicht unter 5,8 %) schließt sich an. Der Gewinn sowie weitere freiwillige Spenden werden natürlich in den Fond “Mein. Brücken. Bau.” eingezahlt. Wer in dieser Nacht doch nicht so lange bleiben möchte, kann sich mit den angeschafften Anglerhosen an der Slack-Line durch und über den Main „rüber oder nüber“ ziehen lassen. Auch ´ne Gaudi! Ob auf dem Festplatz “Rauchsbau”, also auf der Schwürbitzer Seite der Baustelle, eine Zeltstadt für Bauarbeiter und Johannifeuer-Open-Air-Heavy-Metal-Schleif-Festbesucher aufgebaut wird, ist noch in Klärung.

Die Organisatoren der langen “Johanni-Brücken-Nacht” erwägen momentan ein spezielles Bier für den Event einzukaufen. Momentan wird heraus gefunden, ob es das Erfurter Brücken-Bier auch in größeren Behältnissen und mit etwas mehr als 5,8 Volumen-% gibt. Bildquelle: Rainer Wich

Doch zurück zur Mainbrücke. Der imposante Kran ist schon seit einiger Zeit unterwegs, um nach Schwürbitz zu kommen. Gesehen wurde er nun erstmals am Wochenende zwischen Zapfendorf und Ebensfeld (unser Bild) und er wird aller Voraussicht nach, heute um 12 Uhr mittags am ehemaligen Kirchweihplatz „Weiher“ festmachen. Noch am Nachmittag sollen die Arbeiten beginnen. Das der Kran überhaupt in Schwürbitz arbeiten kann, ist dem glücklichen Umstand des Zusammenflusses von Rodach und Main zu verdanken. Schon in Hochstadt wäre der Main zu flach und nicht mehr von dem 60-Tonnen Kran auf dem Wasser erreichbar. Zur Dauer der Arbeiten konnte noch nichts herausgefunden werden. Der neue Brückenbelag, der in die neu versiegelte und weiß-rot lackierte Mainbrücke eingeführt werden wird, soll ja auch auf dem Main angeliefert werden. Noch ist aber der Spezial-Transportkahn nicht unterwegs. Das Holz für den neuen Belag soll aus einer speziell langsam wachsenden Baumkultur in Mittelschweden kommen. Man ist jedoch zuversichtlich, dass es zur Fußball-Spielsaison 2028/2029 so weit sein wird und natürlich wird der große Kran, das erste Fahrzeug sein, welches die Belastbarkeit der Brücke höchstselbst testen wird. Die Belastbarkeit von Anwohnern, FClern, Landwirten und Fahrradfahrern, die während der Bauzeit natürlich nicht queren können, wird bis zur endgültigen Fertigstellung auch getestet. Dabei wird Geduld in “grow” gemessen. Ein Jahr entspricht 10 “grows” und der anspruchsvolle Brückenbauer braucht im Durchschnitt höchstens 100 grows für ein Bauwerk so groß wie die “Golden Gate” in San Franzisco (41 grows!). Freuen sie sich also auf die spektakulären Bauarbeiten, das außergewöhnliche Johannifeuer, den Baufortschritt, die Einweihungsfeier und dann auf den Besuch der Punktspiele und der Kerwa im und am FC-Heim 2030. sam

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