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Theater-Show-Fasching wieder ein stimmungsvoller Höhepunkt – Viel Show, Gaudi, Musik, Tanz und Spaß!

Zum 27. Mal hat die Theatergruppe Schwürbitz zum Theater-Show-Fasching eingeladen und der mit vielen gut gelaunten Narren gefüllte Schützensaal auf der Göritze zeigte, dass der oft totgesagte Fasching in Schwürbitz doch noch erblühen kann. Mit einem stimmungsvollen Einmarsch begrüßten die Gäste den Fünferrat, der wie immer aus einem Mix von Vorständen aus den Schwürbitzer Vereinen bestand. Sitzungspräsident Manfred König freute sich über das volle Haus und begrüßte die Gäste „in diesen politisch verrückten Zeiten“, die aber nun für einen Abend lang ausgeblendet würden und nur der Spaß an der Freud im Vordergrund stehen solle.

Stefan Imhof war vom Turnverein dabei. Lukas Schäfer vertrat den Fussballclub. Nathalie Tremel war vom Frauenverein entsandt und Marcel Heine war in seiner Funktion als amtierender Feuerwehrkommandant der Vertreter des Feuerwehrvereins. Den Auftakt des bunten Programms übernahmen die „Funkensterne“ aus Weissenbrunn.

Das Prinzenpaar begrüßte professionell die Narren im Schützensaal. Die Garde tanzte wundervoll.

Zwanzig junge Mädchen, angeführt vom Kinderprinzenpaar des TSV Weissenbrunn unter der Leitung von Anja Klingohr brachten eine perfekt einstudierte Choreografie auf die Bühne und schon war das Publikum gefangen vom abwechslungsreichen Showprogramm. Christine Würstlein und Karin Kreusel hatten als nächstes die Bühne für sich und zeigten als „Waschweiber“ im Sketch „Krach kann jeder“ auf, wie man sich doch mit den Männern herumärgern kann.

Die beiden “Waafn” haben viele Gäste zum Lachen gebracht. Legendär Christine Würstlein und Karin Kreusel.

Da berichtete die eine, dass sie ihr Mann vor kurzem von oben bis unten gestreichelt habe und am Fußende angekommen, sagte: „Bleib ganz ruhig, ich hab die Fernbedienung gefunden.“  Doch zuvor verwandelte man kurzerhand noch den Saal in eine Fußballarena, wo „Susi Wontorra“ den ehemaligen Bayerntrainer „Giovanni Trapattoni“ interviewte. Dessen legendäre Worte „Flasche leer“ und „Was erlauben Struunz“ begeistern auch 20 Jahre nach der legendären Pressekonferenz immer noch die Fans. Beim Sketch „Elternsprechtag“, wunderbar gespielt von Stefan Ehrsam und Lara-Sophie Wich, sollte der Filius sein Lieblingsspielzeug mit in die Schule bringen. Da er sich allerdings mit dem heimischen Apfelbaum schwer tat, brachte er einfach Kondome mit. „Als Ersatz, hab ich das Lieblingsspielzeug meines Vaters dabei.“ lautete die Erklärung des Sohns, über den sich der Lehrer gegenüber der vermeintlichen Mutter sehr aufregte.

Die Nachbarin (Lara Wich) wollte es vom Rektor (Stefan Ehrsam) ganz genau wissen, was sich der Nachbarsjunge alles leistet!

Pointe am Schluss des schönen Einakters war, dass die Mutter des „Reutels“ nur die Nachbarin war, die aus erster Hand erfahren wollte, wie sich der in der Nachbarschaft bekannte Lausbub in der Schule benahm. Doch davor kam bei Susi Wontorra noch der „Kaiser Franz“ vorbei. Die Supersportlerauftritte wurden jeweils vom Fünferrat genau beäugt, die kurzerhand als Jury mit den Masken von Thomas Müller, Barbara Schöneberger, Roberto Blanko und Stefan Raab ausgestattet wurden. Nachdem bei Susi Wontorra Oliver Kahn vorbei schaute, sprang Theaterurgestein Julius Fischer in die Bütt. Sein Credo war der Slogan „Junge, was hast Du für einen Fang gemacht!“, den das Publikum wiederholen musste. In seiner launigen Büttenrede beschrieb der verwöhnte Ehemann, wie es denn wäre, wenn man ein liebevolles, verständnisvolles, immer fürsorgendes, braves und vorausschauendes „Eheweib“ zuhause hätte.

Der ganze Sall musste dem Ehemann zurufen: “Junge, was hast du für einen Fang gemacht!”

Ein Vortrag, der viel Applaus erhielt. Die Tanzrunden zwischen den Showabteilungen begleitete Ronny Söllner mit seiner Partnerin Tamara hervorragend. Das Duo hatte keine Probleme die Laune hochzuhalten und mit stimmungsvoller Musik für Abwechslung zu sorgen.

Tamara und Ronny unterhielten das Publikum köstlich!

Viele Tanzende belohnten die musikalische Darbietung und die gute Laune war ansteckend. Nachdem bei der Sportreporterin Mario Basler an den Spielfeldrand kam, gab die Trieber Damentanzgruppe „Just Dance“ ihre sportliche, reizende und wunderbar einstudierte Visitenkarte ab. Unter der Leitung von Claudia Schramm ließen die schönen, sportlichen Frauen, Bühne und Saal beben.

Schöne Frauen – perfekter Tanz – super Stimmung.

Vor dem Schützenhaus brutzelnden die Bratwürste, der Ausschank hatte alle Hände voll zu tun und in der Bar gingen so manche Cocktails über die Theke. Der Verkauf von Bretzeln lief und bei der Tombala kamen hunderte schöne Preise an ihre neuen Besitzer. Nun war wieder Zeit für einen Sketch. Lara-Sophie Wich und Louis-Maximilian König nahmen mit „Broutwöschd al la Dubai“ den ganz normalen, alltäglichen Wahnsinn auf die Schippe.

Nach Nachwuchs auf der Bühne! Dubai-Broudwöschd und was die Welt sonst noch nicht braucht, hatte die Händlerin (Lara Wich) im Angebot. Der abgezockte Tourist /Louis König) konnte trefflich schimpfen!

5er Rat und einige Besucher im Saal durften natürlich die mitgebrachten Dubai-Bratwürste probieren und einige hätten dafür bestimmt viel Geld bezahlt, solange das Rezept noch nicht, wie dann auf der Bühne geschehen, offengelegt wurde. Tanzrunden und Auftritte wechselten sich ab und als Abschluss kam ein letztes Mal ein Fussball-Superstar bei Susanne Kraus, alias Susi Wontorra vorbei. Daniel Wehrfritz kam zum 5. Mal verkleidet, nun als Rainer Calmund, auf der Bühne vorbei und sprach ohne Punkt und Komma, worauf die Reporterin kaum Nachfragen hatte.

Sprechen ohne Punkt und Komma – das hatte Rainer Calmund (Daniel Wehrfritz) in Gegenwart von Sportreporterin Susi Wontorra (Susanne Kraus) drauf.

Es ging auf Mitternacht zu und Stammgäste des Theater-Show-Faschings wissen, dass pünktlich um 24.00 Uhr die Stunde der „Chicken Mc Betty 1390“ schlägt. Die seit 30 Jahren aktive Männertanzgruppe aus Schwürbitz ist und bleibt der stimmungsvolle Abschluss des kultigen Faschingsvergnügens der Theatergruppe. Begleitet von einigen Damen der Frauentanzgruppe und unter der Leitung von Waltraud Schramm begann der Auftritt in der eilig aus Stoff geschaffenen Sauna. Derart aufgewärmt, flogen die Bademäntel auf Seite und die leicht begleiteten Männer brachten einen perfekt einstudierten Showtanz auf die Bretter. Doch damit nicht genug. Auf offener Bühne, einzig durch den Saunastoff kurzzeitig verdeckt, wandelten sich die Tänzer zu Stars der 1970er Jahre und zeigten einen weiteren einwandfrei einstudierten Tanz zur fetzigen Musik. Die Bolognese durch alle Räume bildete wie immer den Abschluss des Abends und es wurde natürlich noch bis weit nach Mitternacht weiter gefeiert. Die Barmannschaft konnte sich vor Nachfrage kaum retten und viele Gäste waren voll des Lobes über einen weiteren wunderbaren Theater-Show-Faschingsabend. sam

Umziehen auf offener Bühne – und das gleich zwei Mal! Chicken Mc Betty 1390 in Bestform!

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