CSU Ortsverband blickt bei Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Und doch…
… ist es nicht gerade das ruhigste Fahrwasser, in dem sich der CSU-Ortsverband Schwürbitz momentan befindet. Zuviel „unbekannte“ Faktoren sind momentan im eigenen Ortsverband und der Gemeindepolitik inklusive der CSU-Fraktion unterwegs, um eine ordentliche Planung bis hin zur nächsten Kommunalwahl auf den Weg zu bringen. Doch von vorn. Zur turnusgemäßen Jahreshauptversammlung kam der CSU-Ortsverband Schwürbitz im evangelischen Gemeindezentrum zusammen. Eine Brotzeit leitete die Versammlung ein und Vorsitzender Daniel Richter freute sich über den guten Besuch der Veranstaltung. Ein Gedenken an zwei verstorbene Mitglieder ging der Mitgliederstatistik voraus. Man habe immer noch 36 Mitglieder im Ortsverband und sei auf einen guten Zuwachs, über die letzten drei Jahre hinweg, schon ein wenig stolz. Der Vorsitzende brachte in Stellvertretung des Schriftführers Jürgen Scheller, zusammen mit seinem eigenen Rückblick, den Jahrestätigkeitsbericht vor. So habe das Jahresprogramm 2023 vor Terminen geradezu gestrotzt. Man richtete erstmals die CSU-Kreisversammlung im katholischen Pfarrzentrum aus. Das Oldtimer-Treffen in Michelau wurde unterstützt, was sich als Super-Veranstaltung erwies. Der Ortsverband half beim Feuerwehrjubiläum Neuensee mit und nahm am Neuenseer Frühschoppen der CSU teil. Auch der eigene, bei herrlichem Sommerwetter organisierte politische Frühschoppen, mit viel Politprominenz war sehr erfolgreich. Schließlich konnte man hier Themen vorbringen, anstoßen und durchsetzen, welche Bürger und Vereine interessierten und ihnen „auf den Nägeln branden“. Der Ortsverband brachte sich an der „Kerwa“ ein und half beim Ausschank. Es gab eine Berlinfahrt und einen Vororttermin auf der Schwürbitzer Mainbrücke mit politisch Verantwortlichen. Die gemeinsame Ortsverbands-Weihnachtsfeier in Neuensee hätte etwas mehr „Beachtung“ verdient gehabt, dafür war aber der Abschlussgottesdienst in Schwürbitz mit Bewirtung der Gäste aus dem ganzen Landkreis hervorragend. Weihnachtsmarktbeschickung und Christbaumsammelaktion rundeten das arbeitsreiche und erfolgreiche Jahr ab. Die 13 Personen umfassende Vorstandschaft kam zu vier Sitzungen zusammen. Das für 2024 geplante Blaulichtfest war schon fast „in trockenen Tüchern“, scheiterte aber an Terminüberschneidungen und unterschiedlichen Planungen einzelner Gruppen. Alles in allem habe man ein hervorragendes Jahr hinter sich gebracht, was auch der Kassenbericht von Olaf Kunkel bestätigte. Vielleicht war gerade dieser Erfolg im beschriebenen, gemeindlichen Fahrwasser schuld, dass die Ortsverbandsführung nun etwas „kürzer treten will“. Man habe leider momentan keine vernünftige Basis, auf der es sich mutig und entschlossen in die Zukunft blicken lässt. „Wir müssen uns verstärkt um die Gemeindepolitik kümmern und weniger um Veranstaltungen“, so der Vorsitzende Daniel Richter wörtlich. Dem stimmten einige der Mitglieder zwar zu, allerdings war es eben auch wichtig, endlich wieder einen Kassenbestand aufbauen zu können, wobei alle gerne mitgeholfen hätten. „Konstruktive Vorschläge“ sind bis zur nächsten Vorstandssitzung erwünscht, damit man weiterkomme und in den Kommunalwahlkampf 2026 mit einer starken Mannschaft ziehen könne. Hierfür können sich auch neue Mitglieder interessieren, beziehungsweise anmelden und sich an die Verantwortlichen in Schwürbitz wenden. Dann wurde die Wahl der Delegierten zur Bundestagswahl durchgeführt. Acht Mitglieder nahmen die Wahl zum Delegierten und stellvertretenden Delegierten gerne an. Katja Ament, in ihrer Funktion als Gemeinderätin, berichtete von über 20 aktuellen Themen aus dem Gemeinderat. Natürlich wurde über die einzelnen Punkte beraten, obwohl man bei den vielen Punkten noch einige Stunden hätte anhängen können. Vorsitzender Daniel Richter beschloss die wechselhafte Sitzung mit dem Hinweis auf das nächste Treffen, bei dem über das weitere Vorgehen beraten werden wird. sam

Die Delegierten und Ersatzdelegierten zur Bundestagswahl stellten sich gerne zu Wahl: v.l. Michael Stettner, Jonas Becker, Daniel Richter, Sebastian Stettner, Alexander Spörlein , Katja Ament, Julian Fleischmann und Carlo Scheidt. sam
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