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Kurzweilig und stimmungsvoll. Osterkonzert der Blaskapelle!

Das Osterkonzert der Blaskapelle war am Ostersonntag erneut ein Höhepunkt des kulturellen Lebens der Ortschaft und als Auftakt der Blasmusiksaison absolut gelungen. Man ahnt nicht, wieviel Arbeit und Vorbereitung in so einem Event steckt, müssen die aktiven Musiker doch von der Bühne bis zum letzten Stuhl alles selbst herbei schaffen und so arrangieren, dass sich die vielen Gäste wohl fühlen. In diesem Jahr hat man mit der großen Traverse über der Bühne technisch noch einmal aufgerüstet und mit Lichteffekten den professionellen Charakter des Konzertes unterstrichen. In seiner stimmungsvollen Begrüßung freute sich der Vorsitzende der Blaskapelle Oswald Kremer darüber, dass auf viele Blaskapellenfans verlass sei, obwohl in diesem Jahr einige Stühle leer blieben. Er begrüßte besonders ersten Bürgermeister Jochen Weber, stellvertretenden Landrat Helmut Fischer, Geistlichen Rat Wolfgang Scherbel, Pfarrer Lars Rebhan, den neuen evangelischen Pfarrer Andreas Baumann sowie den Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes Florian Zapf, Frank Püschel von der Brauerei Püls, Vertreter der Sponsoren von Raiffeisenbank und Sparkasse und natürlich Freund und Fan der Schwürbitzer Blaskapelle Alois Dechant. „Genießen sie den Abend und vor Mitternacht geh´n miä eh ned ham“, raunte der Vorsitzende, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal, seit es das Osterkonzert gibt, als Gast im Publikum sitzen musste und sich nun bei bester Gesundheit wieder auf den „Brettern“ befand, die er einst vor fast 40 Jahren als Dirigent zum ersten Mal aufbauen ließ. „Die Sonne geht auf“, hieß das erste Musikstück, welches als Eröffnungsmarsch sofort Lust auf mehr Blasmusik machte und durch ein Solo von Manuela Scherzer herausragte. Pablo Hüttner, der auch für die Lichttechnik Verantwortung trug, sagte mit seinen knapp 18 Jahren das nächste Stück an und wirkte hierbei bereits wie ein Routinier. Es ging um „Eine letzte Runde“, wie das Stück hieß und es sollte noch lange nicht das letzte Stück gemeint sein, so der junge Musiker. Mit 13 Jahren noch jünger als Pablo kam Hannah Hofmann als Ansagerin daher und kündigte das Konzertwerk „Chicago Festival“ an. Ein festliches, anspruchsvolles Werk, welches sich erst im Laufe des Stücks musikalisch „entwickelte“ und wohl kaum für das profane Festzelt geeignet ist. Bürgermeister Jochen Weber grüßte das Publikum und freute sich über das Engagement der Blaskapelle. „Es ist immer ein Augen- und Ohrenschmaus, den es in Schwürbitz zu sehen und zu hören gibt“, so der Bürgermeister. Die Gäste wussten, was er damit meinte und die Blaskapelle bestätigte mit dem zackigen „Quadriga-Marsch“ die Qualität der Blasmusik. Madeleine Zethner und Wolfgang Knippert ergriffen das Mikrofon und sangen im Stile des österreichischen Liedermachers Rainhard Fendrich „Bergwerk“, was das Publikum begeisterte. Und gedanklich blieb man mit der Schnellpolka „Leichtes Blut“ in Österreich, wo man sich im Prater unter blühenden Bäumen wähnte und so recht Lust auf die Biergartensaison entwickelte. „Matrimony“, ein Pop-Klassiker von Gilbert O´Sullivan, arrangiert von Erwin Jahreis, war das erste Musikstück nach der Pause und die Zeit verging wie im Flug. Sebastian Stettner, ebenfalls ein junger Musiker aus den Reihen der Blaskapelle, verwies auf das nächste Musikstück und brachte die Frage auf, ob die Zuhörer das Stück „Englishman in New York“ eher von Sting oder von Otto Walkes her kennen würden. Man war in jedem Fall versucht, mitzusingen und den „kleinen Friesenjung“ anzustimmen, so authentisch kam der Sound der Blaskapelle, nicht zuletzt durch das Solo von Ina Hennemann am Sopransaxophon, rüber. Auch mit dem nächsten Stück, einem Arrangement der größten Hits von Simon und Garfunkel traute sich die Blaskapelle an „große Namen“ heran und spielte hervorragende Blasmusik. Gesang war wieder gefragt bei „Something Stupid“, dem Gesangsduett von Robbie Williams und Nicole Kidman und Daniela Spörlein sowie Oswald Kremer brachten dieses Stück perfekt an das Mikrofon. Viel Probenarbeit war nötig, um das letzte offizielle Musikstück aus den 1980er Jahren zu performen. Die 80er Kult(tour) war gespickt mit Liedern der „Neuen Deutschen Welle“ und so mancher Gast fühlte sich 40 Jahre jünger. In seiner langen Dankesliste vergaß der Vorsitzende Oswald Kremer Niemanden. Erst durch eine solche Liste, erahnt man, wieviel Vorbereitung, Hilfe und Unterstützung notwendig ist, damit ein perfektes Osterkonzert dargebracht werden kann. Von den Bühnenbauern, über die Marketingabteilung von Kathrin Hofmann und Lisa Petterich, den Kartenvorverkaufsstellen Strobler und Scharlibbe, bis hin zur Einlasskontrolle von Vera und Elmar Dümlein, der Feuerwehr, dem Geschäftsführer Markus Heid, dem Küchenteam, der Schankmannschaft, den Helfern am Probenwochenende und letztlich der Gemeinde als Hausherrn der Turnhalle und dem Dirigenten Michael Stettner reichte die Dankesliste. Das Publikum entließ die Blaskapelle nicht ohne Zugaben. Peter Maffay stand da gefühlt auf der Bühne, als Oswald Kremer Nessaja aus dem Konzeptalbum Tabaluga sang. „Bergwerk“ mit dem hinreißenden Kniefall von Wolfgang Knippert, vor seiner Sangespartnerin Madeleine Zethner sorgte noch einmal für Stimmung und nach lautstarken Zugaberufen brachte die Kapelle noch die „Märchenpolka“ zu Gehör, welche den schönen, kurzweiligen Abend würdig beschloss. Die Blaskapelle Schwürbitz hat für die anstehende Blasmusiksaison wieder einen vollen Terminkalender und alle Musikerinnen und Musiker des fast 40-köpfigen Klangkörpers freuen sich auf viele schöne und stimmungsvolle Auftritte und gut gelaunte Gäste bei den bevorstehenden Anlässen und Festen. sam

Mit dem Leistungsabzeichen in bronze (D1) zeichnete der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Florian Zapf (l.) zusammen mit seinem Stellvertreter Niels Ködel (r.) und dem Dirigenten Michael Stettner Leon Mitlacher, Kira Scheid, aus.Hannah Hofmann durfte mit ihren 13 Jahren bereits das Leistungsabzeichen in silber (D2) entgegen nehmen.

Viel Applaus bekamen die fast 40 aktiven Musikerinnen und Musiker der Blaskapelle Schwürbitz beim Osterkonzert am Ostersonntag in der Turnhalle Schwürbitz. Die Verpflegung und die Musik waren wie immer hervorragend.

„Matrimony“ war natürlich etwas für die „Pressluftabteilung“ der Possaunisten: Thomas Ament, Harald Müller und Otto Drechsel.

“Weilst a Herz host, wie a Bergwerk” von Rainhard Fendrich, stilsicher dargebracht von Madeleine Zethner und Wolfgang Knippert.

Sozusagen ein „Duett zu viert“. Während die großen Stars Robbie Wiliams und Nicole Kidman auf der großen Leinwand prangten, sang Daniela Spörlein und Vorsitzender Oswald Kremer „Something Stupid“.

Verpflegung ist wichtig. Dem geringen Bestand auf dem Tablett, am Ende des Konzerts, kann man entnehmen, dass die guten Stangen ihre Abnehemer fanden.

Bedienungen und Schankteam sind auch wichtig an einem solchen Kulturevent.

Kaum zu sehen. Ehrenvorsitzender Oswald Bauer filmt das Konzert mit fachkundiger Unterstützung.

Jeder an seinem Platz – Elmar und Vera am Kassenkörbchen. Beide ausgebildete Kassenhüter!

Das wollten wir schon immer mal wissen! Was hat ein evangelischer Geistlicher auf seinen Socken stehen?

Pfarrer Andreas Baumann hat nicht nur Humor, er weiß auch wovon er spricht.

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