Die Welt ist schwierig genug – setzen sie doch einfach über!
Wenn man liest, was in der Welt so vor sich geht, wird einem mindestens schwindelig. Fängt man oben an, also quasi im Weltall und schaut auf die Welt, wendet man sich erschrocken ab und macht sich Sorgen, nicht nur um künftige Generationen.
Europa? Da zieht es einem die Lefzen hoch, als habe man in eine reife Zitrone gebissen und man fragt sich: Was treiben die da und wer bezahlt das? Zoomt man weiter rein, bis nach Berlin, ändert sich zusätzlich die Gesichtsfarbe. Bei den einen wandelt sich das Antlitz in ein dunkelrosa bis hochrot, weil sie sich schämen oder saumäßig ärgern. Bei anderen weicht jede Farbe und man könnte meinen, der- oder diejenige gibt keinen Tropfen Blut mehr, da diese Politik einem die Luft abschnürt. Da meint man fast, dass wir in Bayern wirklich bayerische Vorstufe zum Paradies sind. Aber auch da läuft nicht alles rund. Bürokratismus, Bildung, Digitalisierung, Integration, Stromversorgung mangelhaft! Hauptsache man kommt 4-spurig die 8 Kilometer von Michelau nach Redwitz! Danke an alle verkappten Naturschützer, denen das Kapital und der Menschenschutz egal scheint.
Bezirk? Hä, Bezirk? Ja, das sind die, die ein neues Krankenhaus nach Kutzenberg bauen wollen, obwohl momentan kein Stein auf dem anderen bleibt. Auch und gerade in dieser Hinsicht. Landkreis – Oh, da haben wir schon wieder Gesichtsfarbenwechsel. Diesmal nach grau oder grün, weil man nichts versteht, der Kreistag ein „Häufchen“ geworden ist, gefühlt keiner weiß, wie es (weiter) geht aber die Containerstadt in Schney wächst – sehe Berlin. Lichtenfels steht für: Weg mit dem Entwicklungskorbmachergebäude – wir brauchen eine Moschee! Und außerdem wollen wir studieren und probieren, in einer alten Mühle, wo man nicht weiß, wie viel Gewicht die Böden tragen und welche Geister da Tag und Nacht spuken. Zudem, wann trägt der goldene Baum in der Innenstadt eigentlich goldene Früchte?
Sind wir doch zufrieden, dass wir eingemeindet sind! Ach nein, auch nicht! Das Geld ist schon längst weg. Außenanlagen rund um die Schule Michelau leisten wir uns aber noch mit 5 Nullen hinter einer ebensolchen Zahl davor. Apropos Schule, wenn schon das Gerücht der Schließung der Schule Schwürbitz um geht, hätte man den Eltern dies ja wohl auch eher mitteilen können, war es im „Rat“ zu hören. Dafür gab´s BEIFALL! „Stimmt ja ned, is alles gut!“ – Ja, das möchte man glauben! Aber 2026 ändert sich Grundlegendes und solange muss noch alles gut sein! Und Brückenbau ist mittlerweile ein Buch mit 7 Siegeln geworden. Da fehlen „Daten vom Hersteller“ – 1946, sonst könne man nix sagen! Und der Kampfmittelräumdienst war schon da – an dem kann keine Verzögerung mehr liegen! War da nicht in Genua mal ein Zusammenbruch einer Brücke? Ja, das war aber eine ganz kleine und schon 2018 aber seit 2020 fahren da wieder Autos drüber. Also was können wir machen, in „unserer kleinen Welt“? Wirtschaften öffnen? Glasfaser weiter verlegen? Straßen- und Wegschäden reduzieren? Turnhalle auf den neuesten Stand bringen? Wasser enthärten? Lädensterben – das ist schon nicht mehr aufzuhalten! In jeden Fall können wir nicht schon wieder einen Hort bauen, wenn schon die Schule auf Sicht keinen Bestand mehr haben soll!
Hilfe, das wächst einem ja förmlich über den Kopf! Also stecken wir denselben in den Sand und warten auf bessere Zeiten. „Wäd scho wähn!“ Und wie kommen wir jetzt im Sommer zum FC? Gleichzeitig mit der Erklärung, dass alles nicht so einfach ist und selbst eine Behelfsbrücke hohe Kosten mit sich bringt und jahreszeitlich bedingt geschlossen werden müsste, bevor sie kurz vor der neuen Brücke fertig gestellt werden würde. Also gleichzeitig mit dieser Diskussion, fast taggleich, war da mit einem großen Bild die Marktzeulner „Freischiessenbrücke“ im OT abgebildet. Aber diese Brücke ist ja für die Rodach gemacht und kann wohl kaum den Main queren? Bei dem Flößerbild (Historische Tafel) am alten Kirchweihplatz wird auf die Tradition der Schwürbitzer Flößer hingewiesen – abgebildet sind aber Flößer auf der Rodach in Marktzeuln! Sowas geht!

Also zurück in die gute alte Zeit!? Ja, damals lagen an den Ufern des Mains Schelche und manch eine Geschichte berichtete davon, dass die nicht nur zum „schippern“ taugten, sondern dass man sich da auch gut verstecken und rauchen oder bussieren konnte. Nun soll diese Zeit der Schelche wieder zurück kommen, damit man im „Weiher“ parken und auf kurzem Weg zum FC „übersetzen“ kann. Ab dem heutigen Ostermontag kann der Main mit Schelchen passiert werden. Es stehen drei ausgeborgte Boote zur Verfügung, die auf Fahrgäste warten. Der FC serviert zur Feier des Tages Kaffee und Kuchen. Sogar ein Fährmann aus einer alten Schwürbitzer Handwerkerfamilie wurde gefunden, der für kleines Geld übersetzt. Aber Vorsicht! Nicht den Fährmann bezahlen, bevor man nicht das andere Ufer erreicht hat – alte Regel. Die Jungfernfahrt startet heute um 14.00 Uhr und man hofft natürlich auf prominente Gäste, die die Flasche Sekt nicht gegen den Rumpf schleudern, sondern sie bezahlen. Die gesamte Bevölkerung ist eingeladen. sam


Wenn dies nämlich passiert, wird es heißen: Dieses Projekt ist nicht vereinbar mit der europäischen Sicherheitsnorm § 08.. zur fusstrockenen Qeurung fliessender Nasslangläufen, weder bei Personeneinzel- noch Kollektivbeförderung von beidseits angelegten begrünten Seitenstreifen international bekannter Flußläufen westlich des 50. Breitengrads, zum Schutze des innerwässerlichen Wildtierbestandes, deutschen Ranges, speziell allerdings bayerischer Vegetationsgrundlage entsprechend und fränkischer Naturbelassenheit im oberen Maintal ausreichend, wozu die Schwürbitzer Flur- und Gemarkungsgrenze allenthalben unzweifelhaft gehört und überhaupt und sowieso!
Wie ging der Spruch nochmal? „Michelau hat das Geld und Schwürbitz die Kultur!“ Eins davon ist auf jeden Fall schon abgeräumt, beim zweiten dauerts nimmer lang! Schade…
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