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Nach dem Probenwochenende folgt…

        Ostern bedeutet für die Aktiven der Blaskapelle „Osterkonzert“. Und damit ist nicht nur das reine Konzert am Ostersonntag in ordentlicher Uniform verbunden. Osterkonzert heißt für alle positiver Stress von Gründonnerstag mit dem Aufbau der großen Bühne, den Tischen und Stühlen, der Generalprobe, der Dekoration, der Einrichtung von Küche und Schänke, ein letzter Schliff von Programm, Bildern und Moderationen. Dann das eigentliche Konzert am Sonntag, 31. März um 19.30 Uhr bis hin zum gemeinsamen Abbau am Montagvormittag bedeutet dies vor allem viel Arbeit. Seit fast 40 Jahren garantiert die Blaskapelle einen Konzertgenuss am Ostersonntag in der Schwürbitzer Turnhalle, die wieder zum Konzertsaal umfunktioniert wird und die Verantwortlichen und Helfer hoffen wieder auf zahlreiche Gäste.

Dabei, so hat man den Eindruck, als wären die wunderschönen Melodien des Weihnachtskonzerts in der katholischen Herz-Jesu-Kirche erst vor kurzem verklungen. Dies liegt auch daran, dass Ostern heuer so früh im Jahr terminiert ist. Ganz oft hat der Klangkörper mehrere Wochen mehr Zeit, um sich intensiv auf das stimmungsvolle Konzert und dem damit verbundenen Blasmusiksaisonstart vorzubereiten. Doch da gibt es weder bei Dirigent Michael Stettner noch bei den knapp 40 aktiven Musikerinnen und Musikern ein Zaudern. Seit Wochen finden die engagierten Könner heraus, welches Musikstück es in die Konzerthalle schafft und wie immer hat die Kapelle bei der Stückwahl keine „Angst“ vor großen Namen oder aufwändigen Produktionen. Auch der Gesang oder schon mal ein außergewöhnliches Musikinstrument wird mit eingebaut und letztlich ist der gesamte Abend, an dem man sich bei ausgewählten Getränken, einem Imbiss mit vielen Freunden treffen kann, ein Gesamtkunstwerk. Man nutzt den Ostersonntag auch dazu, neue, junge Musiker in die Reihen der Aktiven aufzunehmen. So kommt es vor, dass gerade die jüngsten Musikerinnen und Musiker sich genau an ihr erstes Osterkonzert oder einzelne Stücke daraus, Zeit ihres Musikerlebens, erinnern. Und selbstverständlich hat man auch hier eine „Hürde“ eingebaut, kann ein Schwürbitzer Neuling doch erst zum Osterkonzert einmarschieren, wenn die erste Musikerleistungsprüfung in Form des D1, also das Leistungsabzeichen in Bronze, absolviert und bestanden wurde. So wird es auch in diesem Jahr wieder sein, wenn junge Leute mit dem Leistungsabzeichen geehrt werden und besonders motiviert in den Reihen der teils „alten Hasen“ sitzen. Gelebte generationsübergreifende Kulturarbeit und Jugendförderung könnte man dazu sagen.

Bei der Stückauswahl hat man sich wieder besondere Mühe gegeben. So heißt es beim ersten Konzertmarsch des Abends „Die Sonne geht auf“, weil die bekannten Hergolshäuser Musikanten diesen Marsch so genannt haben. Dafür ist beim nächsten Blasmusikhit nicht wieder gleich Schluss, auch wenn dieser den Titel „Eine letzte Runde“ trägt. Dann geht’s erst richtig los. Madeleine Zethner und Wolfgang Knippert werden im Stil von Rainhard Fendrich „Das Bergwerk“ zu Gehör bringen. Im Streitwagen unterwegs kann man sich beim „Quadriga Marsch“ fühlen. Danach wird es international mit dem „Chicago Festival“, der Schnell-Polka „Leichtes Blut“ und dem Hit von Gilbert O´Sullivan „Matrimony“. Das Sopran-Saxophon von Ina Hennemann spielt beim weltberühmten „Einglishman in New York“ von Sting eine große Rolle. Wieder ein neues Instrument, was durch die junge Musikerin bei den Schwürbitzern integriert wird. Kurt Gäble fasste Welthits von Simon und Garfunkel für Blasmusik zusammen und die Blaskapelle Schwürbitz traut sich auch an „Bridge over trouble Water, Mrs. Robinson, Sound of Silence oder The Boxer“. Die Fortsetzung eines Publikumslieblings aus dem letzten Jahr wird „80er Kult – Teil 2“ sein und nur, wer die intensive Probenarbeit miterlebt hat, weiß, wie lange und konsequent solche Stücke geprobt werden müssen, bis sie Konzertcharakter haben. Zusammenfassend wird die Blaskapelle allen Musikfreunden wieder über alle Genres hinweg ein ausgewogenes, anspruchsvolles Musikprogramm von der traditionellen Polka über Klassik, Schlager bis hin zu Pop präsentieren. Dabei darf an den Tischen gerne ein kleiner Imbiss geordert, ein kühles Püls-Bier genossen oder ein auserlesener Wein geschlürft werden. Die Blaskapelle freut sich wieder auf eine volle Halle und gut gelaunte Gäste. Es gibt noch einige, wenige Karten an den Vorverkaufsstellen Tankstelle Scharlibbe in Neuensee und der Tankstelle Strobler in Schwürbitz. sam

Die Blaskapelle an ihrem 60. Geburtstag – wirklich gelungen!

Die Blaskapelle Schwürbitz macht nicht oft ein solches Gruppenbild. Fotografieren kann man die Musiker hauptsächlich auf zahlreichen Bühnen im ganzen Landkreis, wo sie während der sommerlichen Blasmusiksaison „daheim“ sind.

Dieses Bild entstand im Musikpavillion der Lichtenfelser Scharfschützen-Gesellschaft anlässlich des Schützenfestes.

“…. und alle singen!” – Spruch von Solosänger Oswald Kremer, wenn das Publikum mitmachen sollte.

Aus voller Kehle singen ist auch eine seltene Szene am Osterkonzert. Hier Vorsitzender und Solosänger Oswald Kremer im Kreise seiner Musiker.

Die Moderation am Osterkonzert haben seit einigen Jahren die Musiker selbst übernommen. Vor allem die jungen Talente sind hier gefragt.

Doch auch auf der Straße bei Festzügen ist die Blaskapelle gern gesehener Begleitung.

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