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Theater-Show-Fasching wie im Himmel!

Zum 26. Mal ein voller Erfolg. Der Theater-Show-Fasching der Theatergruppe Schwürbitz unter dem Motto „Im Himmel gibt´s ka Bier!“ schlug wieder voll ein und das Publikum sowie 5er-Rat und die Akteure feierten einen wunderbaren Faschingsabend. Vor fast 30 Jahren schlief in Schwürbitz die Tradition ein, dass jeder „gestandene“ Verein einen Samstagabend gestaltete und das faschingsbegeisterte Volk zu Stimmung und Tanz einlud. Wenn der Fasching recht kurz war, so wie in diesem Jahr, kam es schon mal vor, dass die erste von fünf Vereinsveranstaltungen auf den 07. Januar viel. Ansonsten wären nicht alle Vereine bis zum Rosenmontag auf „ihren Abend“ gekommen. Doch davon ist nichts mehr erhalten. In diese Zeit hinein platzierten 1996 die Aktiven der Theatergruppe Schwürbitz einen sogenannten „Theater-Show-Fasching“ und es wurde nunmehr 26 Jahre lang Spaß verbreitet, Gaudi gemacht, Sketche gespielt, gesungen, getanzt und gelacht, damit das treue Faschingspublikum doch noch einige frohe Faschingsstunden in Schwürbitz verbringen kann.

Sitzungspräsidentin und gleichzeitig Vorsitzende der Theatergruppe Ulla Engelmann eröffnete den stimmungsvollen Abend mit der Installation des 5er Rates. Für die Schützen war da zweiter Vorstand Klaus Tremel vertreten. Die Feuerwehr vertrat Kommandant Marcel Heine, für die Blaskapelle stand Dirigent Michael Stettner auf der Bühne und den Turnverein vertrat zweite Vorsitzende Angelika Peters. Mit der Begrüßung des treuen Publikums und des Hausherrn Michael Tischler, der als Schützenmeister den Schützensaal zur Verfügung stellte, fuhr die Präsidentin fort.

Natürlich bekam der Schützenchef, welcher in diesem Jahr mit seinem Verein das 150jährige Jubiläum feiert, neben einer kurzen Laudatio und dem Geburtstagslied, gesungen vom ganzen Saal, einen, der über 70 vorbereiteten Orden. Der Schützenmeister feierte, zum Verwechseln ähnlich, als Pilot oder Kapitän „Florian Silbereisen“ kräftig mit. Dann übernahm erstmals die Prinzengardetruppe „Die Funkensterne“, eine Jugendgarde des TSV Weißenbrunn mit ihrer Leiterin Anja Klingohr den stimmungsvollen Auftakt.

Die jungen Mädchen begeisterten mit einer prima Tanzvorstellung und schon war die Stimmung im Saal hergestellt, wie es die Theatergruppe gewohnt ist. Das Duo „Ronny Söllner und Tamara“ hatten keine Mühe, die Stimmung zwischen den Showeinlagen hoch zu halten und hatten ein hervorragendes Stimmungs- und Tanzprogramm dabei.

Christine Würstlein und Karin Kreusel nahmen die aktuelle Bundespolitik auf die Schippe!

Der „Tratsch der beiden Schwörbetzerinna“ durfte auch dieses Jahr nicht fehlen, wobei, wahrscheinlich aufgrund fehlender Fettnäpfchen innerhalb der Gemeinde, nur die Bundespolitik auf´s Korn genommen wurde. Licht und Sound kamen für die Sketche zwischendurch von „Soundmaster“ Mario Kremer, der am Rande der großen Bühne jedes Stichwort beachten musste und mit Einspielungen, Nebel und bunten Lichtern stehts zur Stelle war. Plötzlich war er wieder da. Julius Fischer als langjähriger Büttenredner hatte eine stimmungsvolle Rede dabei, bei der es um so manche Situation ging, wo man, wenn sie einem passiert, ziemlich „betröpelt“ da steht. Er beschrieb diese Situationen und das Publikum ging vom ersten Reim an mit und rief seinen Schlusssatz mit: „Mein lieber Freund, da guckst du blöd!“

„… wenn dann keiner klatschen tät, mein lieber Freund, dann guckst du blöd!“, reimte Julius Fischer in der Bütt. Der Applaus war ihm gewiss.

Es herrschte Stimmung im kompletten Schützenhaus. Im Wirtschaftsraum war die große Bar aufgebaut, im Nebenzimmer fand die Verlosung von hunderten Preisen statt. Zwei Hauptpreise für eine Show mit Ronny Söllner im Wert von über 100,– Euro fanden ihre Gewinner. Passend zum Motto und von manchem Gast als Kostüm aufgegriffen, wurde natürlich auch dem Münchener im Himmel „gedacht“, der ja bekanntlich im Himmel kein Bier bekam. Natürlich war es in Schwürbitz, der „Schwörbetze im Himmel“, der, dargestellt von Stefan Motschenbacher, den Himmel auf „fränkisch“ aufmischte, auf Michelauer Radfahrer (Stefan Fleischmann) eindrosch, Petrus (Rüdiger Pohl) heftig betitelte und sich sogar mit Gott (Horst Sünkel) anlegte. Begleitet wurde der „Engel Antionius“ von „zwa Engela“ (Lisa Petterich und Maja Motschenbacher) und am Ende des lustigen Stücks, bedient von Betty, in Person von Heike Fischer, die dem durstigen Engel eine Maß Bier brachte. Sprecher des Stücks war Julius Fischer.

Das Publikum hatte viel Spaß und der Abend war noch lange nicht zu Ende. Vorsitzende Ulla Engelmann stellte zwischendurch Helfer, Musiker und Akteure vor und natürlich bekam jede ( r ) Mitwirkende standesgemäß einen Faschingsorden umgehängt. „Just Dance“, die bekannte Trieber Mädchen- und Frauentanzgruppe unter der Leitung von Claudia und Waltraud Schramm sorgte mit einem Schowtanz dafür, dass die Besucher auch hübsche Körper in schmucken Dirndln und sportliche Leistung zu sehen bekamen.

Schließlich war nun die Jugendabteilung der Theatergruppe an der Reihe. Jugendleiterin Lara Wich hatte zusammen mit Louis König ein Maßkrugstemmen vorbereitet. Vier gestandene Männer, darunter auch erster und zweiter Bürgermeister Jochen Weber und Hans-Georg Borchert, stemmten die Krüge und anschließend gab es auch eine Damenrunde, die dem Publikum, wenn auch mit stark reduziertem Inhalt, die Krüge entgegen stemmte. Die Gaudi stimmte.

Nach einer weiteren Tanzrunde, zeigten dann die „himmlischen Endla“ was sie drauf hatten. Die sechs Plüschentchen, die da lustig auf der Stellage saßen, waren nämlich extrem musikalisch. Drei Gäste aus dem Publikum durften sich an dieser Entenjukebox versuchen, die allerdings nur „Cordula Grün“, „Bier her, Bier her…“ und „Schnaps, das war sein letztes Wort“ spielen konnte. Dafür gab es schöne Preise aus Schänke und Bar aber auch zwei Eintrittskarten für das Sommer- oder Herbsttheater des Theatervereins. Die Entla wurden hervorragend gespielt von Kathrin Hofmann, Angela Motschenbacher und Markus Heid, die unter dem dicken Stoff eine spezielle Partyluft bei höchster Konzentration atmen durften.

Das Programm war in diesem Jahr so umfangreich, dass sich der geplante Mitternachtshöhepunkt „Chicken Mc Betty 1390“ fast eine Stunde verspätete. Dies machte den „0,1 Tonnern“ aber überhaupt nichts aus, denn die von Waltraud Schramm einstudierte Choreografie hätten die acht Männer wahrscheinlich auch im Traum abgeliefert. Und ein Traum wurde es wieder, das Männerballett, zu dem bei der Zugabe auch noch einmal die hübschen Mädels von „Just Dance“ dazu stießen und inklusive Trainerin war die Bühne fast zu klein für die vielen Tänzer. Nahtlos ging dieser stimmungsvolle Showtanz in eine lange Polonaise durch das ganze Schützenhaus über. Es wurde nach dem offiziellen, anspruchsvollen Programm noch lange gefeiert. Die Theaterbar war gut auf den Ansturm vorbereitet und auch in der Schänke herrschte kein Mangel, so dass die Gäste froh feiern konnten und die gesamte Theatergruppe für den großen Aufwand, welcher für einige wenige Stunden Freude und Frohsinn gemacht wird, ebenfalls belohnt war. sam

„Ein Schwörbetze im Himmel“. Ein kleines Theaterstück führten Mitglieder der Theatergruppe am Show-Fasching auf.

Engela drückt Endla. Und die Endla singen darauf Stimmungslieder. Eine Einlage, die viel Spaß bereitete.

Das Mitternachtshighlight von „Chicken Mc Betty 1390“ war für Augen und Ohren ein Genuss. Die Männer kamen abwechselnd in Abba-Köstümen und Plateaustiefeln oder in „knappen Höschen“.

Die Polonaise durch den vollbesetzten Saal war traditionell der Abschluss des offiziellen Programms. sam

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