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Volkstrauertag-Gedenkfeier abgehalten

Vorher ökumenischer Gottesdienst in der Herz-Jesu Kirche

Volkstrauertag 2023

Im würdigen Rahmen wurde am Sonntag, den 19. November 2023 in Schwürbitz die Gedenkfeier zum Volkstrauertag abgehalten.

Zunächst fand in der Herz-Jesu Kirche unter dem Motto „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ ein ökumenischer Gottesdienst statt.

So wurde zunächst ein feierlicher Einzug mit den kirchlichen Vertretern beider Konfessionen, Wortgottesdienstleiter Manfred König und Lektor Thomas Gruber sowie Zweiten Bürgermeister Hans-Georg Borchert mit Gemeinderäten sowie den Fahnenabordnungen der Ortsvereine abgehalten. Den Orgelpart hatte Angela Thiem inne.

Wortgottesdienstleiter Manfred König (katholische Kirche) und Lektor Thomas Gruber (evangelische Kirche) gestalteten mit weiteren Lektoren beider Konfessionen (Heike Fischer Lesung und Horst Habermann Evangelium) eine eindrucksvolle ökumenische Wortgottesfeier.

Lektor Thomas Gruber stellte in seiner Predigt die Worte „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ in den Vordergrund.

In der Herz-Jesu Kirche nahmen die Vereine mit Fahnenabordnungen am Gottesdienst teil.

Im besinnlichen Teil des Totengedenkens wurde extra die Totenglocke (Mesner Andre Rußwurm) eingeschaltet und ein Vertreter der Soldatenkameradschaft (Josef Wich) entzündete vor dem Volksaltar zum Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg eine Kerze.

Anschließend ging es vom Kirchenvorplatz der Herz-Jesu Kirche in der „kleinen Kirchenparade“ hinauf zum Göritzenplateau ans Ehrenmal, wo eine Gedenkfeier mit den kirchlichen und gemeindlichen Gremien

sowie allen Vereinsvertretern abgehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schwürbitz stellte mit Fackeln die Ehrenwache. Eingangs spielte die Blaskapelle Schwürbitz unter Leitung von Michael Stettner „Über allen Gipfeln“.

Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Borchert erinnerte in seiner eindrucksvollen Ansprache an die vielen Schicksale und Opfer der Kriege in der Vergangenheit. Eingangs hob er besonders die Worte „Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit“ in den Vordergrund.

Anschließend legte Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Borchert im Beisein der kirchlichen Vertreter (Manfred König und Thomas Gruber) sowie im Kreis der Ortsvereine mit Fahnenabordnungen am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Dazu spielte die Blaskapelle „Ich hatt` einen Kameraden“.

Die Lektoren Manfred König und Thomas Gruber sprachen abwechselnd Gebete und Gedanken.

Anschließend sang der Männergesangverein „Cäcilia“ unter Leitung von Reinhard Lutter „Am kühlenden Morgen wenn alles noch ruht“.

Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Borchert dankte im Beisein weiterer Gemeinderäte/innen allen Teilnehmern, insbesondere den beteiligten Vereinen mit Fahnenabordnungen, der Blaskapelle, dem Männergesangverein Cäcilia, der Freiwilligen Feuerwehr für die Ehrenwache, den kirchlichen Vertretern sowie allen weiteren Bürgern für die Teilnahme an der Gedenkfeier.

Text und Fotos Horst Habermann (hh)

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