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Begeisterung beim Instrumentenkarussell der Blaskapelle

Vor kurzem drehte sich das „Instrumentenkarussell“, was man sich so vorstellen kann, als dass Kinder im Rahmen der Gründung einer Bläserklasse, ihr Wunschinstrument ausprobieren konnten. Erster Vorsitzender der Blaskapelle Oswald Kremer begrüßte die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern und freute sich, dass so viel Interesse besteht. Er bedauerte, dass in den letzten Jahren durch die Pandemie fast keine aktive Jugendarbeit machbar war. Umso größer ist nun die Freude und Hoffnung, dass Kinder und Jugendliche zusammen finden und mit Begeisterung ihr Talent entdecken. Die Blaskapelle, so der Vorsitzende weiter, habe mit dem Musikservice Geiger aus Kronach einen starken Partner gefunden und sowohl Kati Schubert als auch Robin Schuller seien jederzeit kompetente Ansprechpartner für das anstehende Projekt.

Oswald Kremer zeigte auf, wie vielfältig die Instrumentenlandschaft sein könne und dass man im halbjährlichen Rhythmus denke. Die gesamte Ausbildung ist über einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt. Danach könne man auswählen, wohin die musikalische „Karriere“ gehen solle. So nimmt die Blaskapelle gerne neue Musiker auf, man könne sich aber auch, wie kürzlich bei der Blaskapelle geschehen, zum Berufsmusiker ausbilden lassen. Oswald Kremer berichtete auch davon, dass die Kapelle innerhalb des Nordbayerischen Musikbundes organisiert sei und es hier unterschiedlichste Leistungsstufen gebe.  Das große Ziel sei, dass es noch in Jahrzehnten eine aktive und wertgeschätzte Blaskapelle Schwürbitz gebe. Projektmanagerin des Ganzen sei Manuela Scherzer. Diese stellte sich allen Anwesenden vor. Sie selbst gebe seit knapp 10 Jahren Querflötenunterricht und sei staatlich geprüfte Chor- und Ensembleleiterin. Sie wird als Bindeglied zwischen Kindern, Eltern, Blaskapelle und Musikhaus fungieren und sei für alle Anliegen offen. Kati Schubert führte weiter aus, dass sich die Kinder bei der Anmeldung speziell für ein Instrument interessierten. Dieses könne nun ausprobiert werden und am Ende der Veranstaltung haben die Kinder noch einmal die Wahl. Das nächste Treffen wird am 16. September um 14.30 Uhr stattfinden, wo schon Instrumente für jedes einzelne Kind zur Verfügung stehen werden. Verhinderte oder noch interessierte Kinder und Eltern können sich für dieses Projekt jederzeit bei der Blaskapelle oder dem Musikservice Geiger in Kronach melden.

Es erfolgte nach dem theoretischen Teil das Kennenlernen der Instrumente. Von Klarinette über Querflöte, von Saxophon über Tenorhorn bis hin zur Tuba probierten die Kinder mit Freude alles aus und man ahnte schon das ein oder andere Talent. Die Kinder berichteten dann begeistert, wie denn die Entscheidung gefallen sei. Jedes Kind, welches sich entschieden hatte, wurde mit viel Beifall bedacht und der Instrumentenwunsch aufgenommen. Natürlich wurden auch einige Fragen beantwortet, zum Beispiel, wann denn Proben stattfinden werden und wie die Kinder und Instrumente versichert sind. Die Proben finden in Absprache zunächst in kleinen Gruppen statt, bis man sich im Frühjahr nächsten Jahres zur kompletten Musikerklasse nach und nach zusammenfinde. Die Blaskapelle spendierte im Rahmen der Veranstaltung die Getränke und eine kleine Gruppe von „Profis“ ließ sich als Quartett zur Motivation der Kinder hören. Voller Vorfreude und Spannung auf die Instrumentenübergabe verließen die Kinder das Pfarrzentrum „St. Josef“ Schwürbitz, wo auch die Gemeinschaftsproben der Bläserklasse stattfinden werden. sam

Mit viel Interesse lauschten die Kinder den Ausführungen der Musikhausmitarbeiterin Kati Schubert.

Beim abschließenden Gemeinschaftsbild waren alle sichtlich stolz, dabei sein zu dürfen. Im Hintergrund Projektleiterin Manuela Scherzer, Dirigent Michael Stettner und Vorsitzender Oswald Kremer. sam

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