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Schwürbitzer Hort wurde eingeweiht und offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Über zwei Jahre dauerte es, bis der neue Schwürbitzer Hort unbeschwert und ohne Einschränkungen mit einem fröhlichen Fest eingeweiht werden konnte. Zahlreiche Prominenz und viele Kinder mit ihren Eltern versammelten sich am Samstag, 06. Mai auf der Wiese neben dem Hort an der Turnhalle, als Dekan Lars Rebhan alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Gottesdienst einlud. Hierbei spielte das Trio von Erzieherinnen Gitarre, der Kinderchor sang fröhliche Lieder und die Tanzgruppe der Kinder erfreute mit einem Tüchertanz.

In einem kleinen „Einakter“ bauten die Kinder symbolisch ein Haus aus Spielsteinen und träumten gleichzeitig von einem großen Haus, in dem sie spielen, basteln, singen und tanzen könnten. Als sie sich umschauten, stand da der neue Hort und gleichsam wurde „ihr Traum“ von dem neuen Gebäude Wirklichkeit. In seiner Predigt ging Pfarrer Rebhan auch auf einen Traum, den von Jacob, ein, welcher träumte, er könne auf einer Treppe in den Himmel die Engel auf- und absteigen sehen. Die Fürbitten verlasen ebenfalls die Kinder. Sie dankten für das neue Gebäude. Den Gottesdienst abschließend, segnete Pfarrer Rebhan, mit den Kindern zusammen, hölzerne Kreuze, welche anschließend in den einzelnen Räumen des Hortes verteilt wurden.

Es schloss sich der offizielle Teil der Einweihung an. Kerstin Doppel, Gesamtleiterin des „Haus für Kinder“ begrüßte alle Anwesenden und die Liste der Ehrengäste war lang. Sie freute sich neben der Anwesenheit der politischen Prominenz aus Landratsamt und Gemeinde vor allem über den Besuch des Dekans, des Architekten Freitag, der Vertreter der Handwerksfirmen, der beiden Kirchenpfleger Fleischmann und Gehrlich sowie der Verwaltungsleitung Nadja Heinbuch. Auch den Elternbeirat, ihre lieben Kolleginnen, alle Eltern und Großeltern sowie natürlich die vielen Kinder und Helfer bezog sie in ihre Begrüßungs- und Dankesworte mit ein. Die Leiterin spannte einen Zeitbogen zwischen den Jahren 2013, wo 14 Kinder im „Hort“ zu betreuen waren, über 2020, wo es schon 42 Kinder in drei Räumlichkeiten wurden bis zum Moment des März 2021, wo der neue Hort bezogen werden konnte. Heute reicht der Platz für 50 Kinder und zusätzlich 20 Vorschulkinder aus dem Kindergarten, die täglich an dieser Stelle empfangen werden. „In der offenen pädagogischen Konzeption unseres Hortes finden sich die Bildungsschwerpunkte Kreativität, Bewegung, Gesundheit, Sprache, Kunst, Musik, Mathematik und vieles mehr wieder.“, so die Chefin. Ihr besonderer Dank galt Anja Lindlein und Eli Hirsch, welche als Leiterinnen den Hort hervorragend führen. Auch die Schulweghelfer, Esther Winkler, den TV Schwürbitz, die katholische Kirchenstiftung, die Gesamtkirchengemeinde Lichtenfels Obermain und Pfarrer Rebhan bezog sie in Ihrer Dankesliste mit ein. Erster Bürgermeister Jochen Weber berichtete von den Wirrungen, begonnen mit der ersten Idee einer Bereitstellung von zusätzlichen Containern über den Baubeginn an der Turnhalle bis hin zur Nutzungsaufnahme 2021 bis heute und den Kosten, die zu stemmen waren und noch sind. Auch stellvertretender Landrat Helmut Fischer, der in seinem Amt als Michelauer Bürgermeister maßgeblich am Bau des Hortes beteiligt war, konnte von „Auf und Ab´s“ berichten. Er dankte ausdrücklich der Gemeinde, dem Landkreis mit der Mitarbeiterin Brigitte Elflein und dem jetzigen Träger, der Gesamtkirchengemeinde Lichtenfels Obermain. Landrat Fischer wünschte sich ein harmonisches Miteinander innerhalb der Einrichtung, eine förderliche Zusammenarbeit von Erzieherinnen und Eltern sowie viele Kinder, die aus den Elternhäusern heraus schon mit guten Voraussetzungen in die Einrichtung gesandt würden. Kirchenpfleger Stefan Fleischmann, der den Kindergarten und somit auch den Hort nun schon 25 Jahre in verantwortlicher Position begleitet, begann mit seinen Ausführungen noch früher. Hierzu hatte er ein großes Bild aus den 1980er Jahren mitgebracht, auf dem die Unterschiede damals und heute bildlich zu vergleichen waren. Er warb für ein Engagement von Kindern, Jugendlichen und auch Eltern innerhalb der verschiedensten Einrichtungen einer Ortschaft. Es sei überall Platz für helfende Hände, sei es in Kirche, öffentlicher Hand oder Vereinen. „Solche Orte sind Möglichkeiten sich zu vernetzen, was in unseren Zeiten sehr nötig und wichtig sei.“, so Stefan Fleischmann, der in zahlreichen Vereinen und der Kirche aktiv ist.

Architekt Freitag dankte ebenfalls allen Verantwortlichen und übergab eine Spende. Dina Kautz in ihrer Funktion als Elternbeiratsvorsitzende lud ein, sich an den frühlingshaft geschmückten Tischen niederzulassen, den Hort zu erkunden und sich Essen und Trinken schmecken zu lassen.

Es folgte der Rundgang durch alle Zimmer im Hort und die Segnung der Räumlichkeiten durch Dekan Rebhan. In jedem Zimmer wurde ein zuvor gesegnetes Kreuz aufgehangen und viele Besucher waren angetan von der Aufteilung der Räume sowie den vielen Möglichkeiten, die der neue Hort bietet. Bei Pizza, Wienerchen, Kaffee und Kuchen sowie allerlei Getränken entwickelte sich ein kleines Frühlingsfest und auch die Turnhalle wurde in die Veranstaltung einbezogen. „Chapeau Claque“ aus Bamberg, ein Verein für kreative Medien und Kulturpädagogik, zeigte vielen begeisterten Kindern ein Theaterstück, in dem „Herr Otto“, nicht nur ein kleiner Maulwurf sein wollte, sondern ein fleißiger Gärtner und Helfer, mit seinen vielen „unterirdischen“ Utensilien, die nach und nach an die Oberfläche gelangten.

Die Kinder hatten sowohl beim Bobbycar-Parcour, beim spielen und basteln, beim malen und zeichnen oder einfach nur beim rumtollen auf der Wiese oder dem Spielplatz viel Spaß und die Erwachsenen ließen es sich, bestens betreut, einige Stunden einfach nur gut gehen. Schwürbitz ist mit der Einweihung des Hortes ein Stück reicher an Lebensqualität und Ausstattung für junge Familien. sam

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