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Willi Weberpals, der letzte Meisterspieler der „Legenden-Mannschaft Rote Teufel“ verstorben

Fußballler-Legende Willi Weberpls verstorben....

Willi Weberpals war eine Schwürbitzer Fußballer Legende

Mit Willi Weberpals (genannt „Bienes“) ist am vergangenen Dienstag (25. April 2023) im Alter von 93 Jahren eine „Legende“ des Schwürbitzer Fußballs verstorben. Der Verstorbene gehörte der Meistermannschaft „Die Roten Teufel des FC Schwürbitz von 1949“ an.

Viele Jahre war er Spieler und Funktionär des FC Schwürbitz.

Am 8. Juli 2019 feierte er noch rüstig und vital im Kreis seiner Familie seinen 90. Geburtstag im Gasthof „Zum Stern“, ferner nochmals 3 Jahre vorher mit seiner Ehefrau Erika, geborene Mayer, Diamantene Hochzeit. Aus der Ehe ging Tochter Karin hervor.

Willi Weberpals war (er ist im Gemeindebereich Michelau auch unter dem Namen „Bienes“ bekannt) meist für den Fußballsport tätig.

Er stammte aus Neuensee und war gelernter Schmied. In früheren Jahren war er einige Jahre bei der Deutschen Bundesbahn und dann 42 Jahre bei der Firma Andreas Schardt KG (Korb und Flechtmaterial, der ehemalige Erste Bürgermeister Helmut Fischer war dort auch viele Jahre sein Chef) in Michelau beschäftigt. So belieferte er per LKW die Korbwarenindustrie und viele Heimarbeiter mit Material zum Flechten von Korbwaren. Schon in seiner frühesten Jugend hatte er sich dem Fußballsport verschrieben. Er spielte mehrere Jahre beim FC Michelau, damals in der höchsten Amateurliga Bayerns, bis er in Schwürbitz seine Erika heiratete und dann zum dortigen FC Schwürbitz wechselte.

Der Jubilar war früher Vorsitzender des FC Schwürbitz (später sogar Ehrenvorsitzender, er bekam auch die DFB-Ehrenamtsurkunde) und jahrelang selbst aktiver Fußballer, sowohl bei den „Roten Teufeln“, als auch später in den weiteren Seniorenmannschaften.

Sein Herz gehörte bis zuletzt dem FC Schwürbitz, bei dem er in jeder freien Minute aktiv bei Arbeitseinsätzen mitwirkte. „Bienes“ ging immer mit gutem Beispiel voran und „trieb selbst die jüngeren Vorstandsmitglieder zur Arbeit an“. Bis ins hohe Alter war er noch als Zuschauer auf den Sportplätzen im Landkreis ein häufig und gern gesehener Gast. Der Verstorbene war zuletzt der noch einzig Lebende von der Aufstiegsmannschaft des FC Schwürbitz „Rote Teufel“ aus dem Jahr 1949.

Willi Weberpals war auch bei weiteren Vereinen Mitglied, u.a. beim Obst- und Gartenbauverein Schwürbitz, beim Geflügelzuchtverein Schwürbitz (viele Jahre züchtete er Blaue Kingtauben), bei der Blaskapelle Schwürbitz sowie beim Kegelclub „Eintracht Oberreuth“.

Nach einem „alten Gelübde“ fuhr er viele Jahre jeden Sonntagmorgen nach Vierzehnheiligen zur Frühmesse –in der Basilika war er viele Jahre Stammgast- um dann anschließend für die eigene Familie sowie der „großen Fußballerfamilie“ zur Verfügung zu stehen.

Schwürbitz hat ihm viel zu danken. So findet am Mittwoch, den 3. Mai 2023 um 14.30 Uhr ein Requiem in der Herz-Jesu Kirche Schwürbitz mit anschließender Beerdigung auf dem Friedhof Schwürbitz statt.

Text Horst Habermann (hh)

Unser 1. Foto zeigt ein Mannschaftsbild der „Roten Teufel des FC Schwürbitz von 1949 mit Willi Weberpals (3. vorne rechts). Die Roten Teufel damals stehend v.l.n.r. Theo Mayer, Günther Fischer (Braumeister), Hilmar Wich, Fritz Ritzel, Günther Fischer (Schreinermeister), Eduard Schuberth, Paul Scherzer, Klaus Holzheimer. Vorne v.l.n.r. Hans Lorenz, Otto Herbst, Willi Weberpals.

2. Foto: FC Schwürbitz Erste Mannschaft mit „Lico-Schuhen“ im Jahr 1968: v.l.n.r. Erster Vorsitzender Willi Weberpals, Heinz Beier, Heinz Schuberth, Ingbert Schrepfer, Heinrich Schmidt, Hans Wich, Werner Hümmer, Franz Vogel, Siegfried Hergt, Theo „Pio“ Mahr, Werner Fischer, Alfons Fack (auf dem Bild fehlten u.a. Florian Guthseel und Karlheinz Freitag).

3. Foto zeigt Jubilar Willi Weberpals (Mitte vorne rechts) neben seiner Ehefrau Erika (Mitte vorne links), Adelgunde Werner aus Neuensorg (Mitte hinter dem Ehepaar Weberpals, leibliche Schwester von Willi Weberpals), Pfarrer Diter Glaeser (links), Ersten Bürgermeister Helmut Fischer (Hintere Reihe 5. von rechts), sowie Angehörigen bzw. Vereinsvertretern vor dem Gasthof „Zum Stern“ anlässlich des 90. Geburtstages am 8. Juli 2019.

Fotos Horst Habermann (hh)

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