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Theater-Show-Fasching – Der Höhepunkt der närrischen Zeit in Schwürbitz.

Mit dem 25. Theater-Show-Fasching am Faschingssamstag setzte die Theatergruppe den Reigen der bunten Abende fort, die zwangsweise nun zwei Mal ausgefallen waren. Eigentlich zu viel Aufwand, den man betreibt um im Schützensaal nur einmal auf die Pauke zu hauen, aber die vielen glücklichen, zufriedenen und gut gelaunten Gäste waren den Theaterleuten Motivation und Auftrag. Begonnen hat der Abend mit dem Einzug des 5er Rates. Vom katholischen Kirchenchor kam Tanja Degen, von der Feuerwehr Kommandant Marcel Heine, von der Blaskapelle Dirigent Michael Stettner und von den Schützen zweiter Vorsitzender Klaus Tremel. Sitzungspräsident war nach 5-jähriger Pause wieder Manfred König, Herz und Seele der Theatergruppe. Ihre Aufgabe war es, aus der wunderbaren Kulisse heraus, die London zeigte, als Hinweis auf den Startort für die Nimmerlandtour, die einzelnen Act´s anzusagen und schon mal den ein oder anderen „eiskalten Witz“ raus zu hauen. Zum Auftakt studierte Esther Winkler mit jungen und junggebliebenen Theatermitgliedern eine „Stapelshow“ ein.

Da wirbelten die Becher um den Großvater herum, der doch eigentlich “Steuer” machen sollte! Im Vordergund Gabi und Heinz Freitag.

Die beleuchteten Becher flogen nur so über die Bühne und animierten sogar den Großvater Julius Fischer, der eigentlich die ungeliebte Grundsteuererklärung ausfüllen musste, zum mitmachen. Immer wieder spielte Ronny Söllner mit seiner Partnerin Tamara an der Gitarre und Mikrofon Tanz- und Schunkelrunden und prompt folgte der nächste Sketch. Beim „Tratsch“ machten sich Christine Würstlein und Karin Kreusel über´s Gengern, die Parteienlandschaft, die Kommunalpolitk  und über so manches komische Ereignis lustig.

Ein gelungener Auftritt mit viel Hintergrund, bevor Büttenredner Julius Fischer als Philosoph sich Gedanken über Löcher machte. Einige Gegenstände wären ohne Löcher sinnlos, wie ein Sieb, andere wiederum benötigen nur ein Loch, so das Ofenrohr und wieder andere sind mit Loch völlig sinnlos, wie Autoreifen. In seiner „Lochologie“ waren viele Pointen versteckt. 2020 kam „Hannes und der Bürgermeister“ mit Stefan Motschenbacher als „Börchers“ daher. Er übernahm aber nun in diesem Jahr den Part des Gemaadieners.

Der Bürgermeister, der wirklich einer ist und der Gemaadiener im Schloufonzuch!

Doch wer solle nun den vollschlanken Bürgermeisterteil übernehmen? Kein Geringerer als erster Bürgermeister Jochen Weber stürmte in Einsatzkleidung auf die Bühne. Zuvor Sirenengehäul und Blaulicht, weil irgendwo in Michlaa muss die Katastrophe herrschen? Das viele Telefonieren, unterbrochen von Schnapstrinken und Traumdeutereien, nützte nichts und „Hannes“ musste zugeben, dass er im Schlaf den „Katastrophenschalter“ drückte, was jedoch nichts ausmachen würde, denn irgendeine Katastrophe ist in Michlaa doch immer. Dann wurde es sportlich auf der Bühne. Die „schdandenen Maadla“ mit ihrer Trainerin Claudia Schramm von „Just Dance“ aus Trieb rockten die Bühne und bekamen für die Tanzeinlage viel Beifall und Zugaberufe.

Junge Frauen sogten für Begeisterung! Just Dance aus Trieb!

Ein Showstückchen „jagte“ das Nächste und schon hatte Tanja Degen ihren Einsatz als „Schönheitskönigin vom Frankenwald“. Sie besang live und nur von Hintergrundmusik begleitet, wie sie einst zur üppigen Schönheitskönigin wurde und welcher Wirbel um sie seither gemacht werde und sie diesen Zustand recht genießt. Ihr war durch den wirklich bemerkenswerten Gesang in allen Lagen ein Applaussturm sicher.

Die Schönheitskönigin sang was die Stimmbänder her gaben.

Zwischendurch durften die Gäste ihre Preise bei der gut bestückten Verlosung abholen. Dies sorgte zusätzlich für Zufriedenheit der vielen begeisterten Besucher. Die Zeit verging so rasant, dass man nun schon vor dem Mitternachts-Highlight stand. Und das, wie könnte es anders sein, war erneut der Auftritt der legendären Männertanzgruppe „Chicken-Mc-Betty 1390“.

Gut 20 Minuten, am Ende ergänzt durch die Mädels von Just Dance, rauschten die Männer „Ü 100“ gekonnt und einstudiert über die Bühne und ließen den Saal im wahrsten Sinne des Wortes „beben“. Ihre Trainerin Waltraud Schramm, deren Bild in diesem Jahr die 70 Orden zierte, welche an alle Akteure verteilt wurden, war in diesem Jahr mit der Männertanzgruppe zum 16. Mal mit von der Partie.

Sogar ein Maskottchen in Person eines Piraten verirrte sich auf dem Gruppenfoto. Ein neuer Mittänzer?

Premiere in der Kult-Tanzgruppe hatte in diesem Jahr Bürgermeister Jochen Weber, welcher die Truppe „Ü 100“ körperlich enorm ergänzte. Am Ende des Abends galt der Dank des Sitzungspräsidenten Manfred König allen Helfern und Helferinnen, in der Losausgabe,

im Bratwurststand,

Jugend wird gebraucht… nicht nur zum feiern.

dem Bautrupp für die Bühne und Kulisse, in der reich ausgestatteten Bar,

hinter den Kulissen, am Mischpult,

DANKE Mario!

in der Schänke, an der Spültheke, in der Maske und an den Instrumenten. Die gemeinsame Polonaise besiegelte traditionell das offizelle Programm, bevor es sich nicht wenige Besucher in der Bar häuslich machten und noch einige Stunden feierten. Ein weiterer großartiger Theater-Show-Fasching war damit der Theatergruppe Schwürbitz auf eindrucksvolle Weise gelungen. sam

Und hier noch einige Schnappschüße – just for fun!

Voller Saal, gut gelaunte Gäste, prima Show-Fasching.

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