Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft
Ein paar Mitglieder mehr, hätte sie schon verdient gehabt, die Jahreshauptversammlung der Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft, die nun wieder turnusgemäß im Januar stattfindet. Mitte Januar berichtete die Vorstandschaft im Schützenhaus und wurde auf Antrag entlastet.

Erster Schützenmeister Michael Tischler musste leider von drei verstorbenen Mitgliedern berichten, deren in einer Schweigeminute gedacht wurde. Zwei Abmeldungen wurden durch einige neue Mitglieder wieder ausgeglichen, so dass der Gesamtmitgliederstand sogar etwas anstieg. Der Schützenmeister freute sich über eine aktive Jugend. Zwei der Jugendlichen werden am 18. Februar bei der Gaumeisterschaft antreten. Es wurden im abgelaufenen Jahr zwei neue Gewehre für die Jugend angeschafft. Der Vorsitzende wies außerdem darauf hin, dass der Schützenverein jedem Jugendlichen, der sich eine Schießausrüstung zulegen möchte, einen 50protzendigen Zuschuss gewährt. Absolut nicht selbstverständlich in der Schützenvereinslandschaft in Oberfranken. Die Veranstaltungen des Vereins sind 2022 sehr gut gelaufen, doch dazu kämen vom Schatzmeister noch genaue Zahlen. Michael Tischler verwies aber auch darauf, dass die Personaldecke für Veranstaltungen ziemlich dünn sei. Da müsse wirklich Jede und Jeder auf seinem Posten sein und dürfe nicht ersetzt werden müssen. Die Schützen Schwürbitz müssen auch im neuen Jahr wieder mutig sein und Zuverlässigkeit zeigen. Die Liegenschaft und die Mitglieder bräuchten Pflege und Verlässlichkeit. Schließlich wolle man ja 2024 das 150jährige Jubiläum mit Stolz und Kraft feiern. Den guten Besuch bei Veranstaltungen und die sehr gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen nannte Kassier Reinhold Reuß als Grundstock für die gute Kassenlage. Einige Spenden und sparsames Wirtschaften sind weitere Gründe für die gute Situation „auf der Göritze“. Festwirt Stefan Fleischmann konnte von einem sehr guten Schützenfest berichten. In seiner langjährigen Vergleichsliste käme trotz des schlechten Wetters am Freitag und dem „schwachen Samstag“ das Schützenfestergebnis 2022 gut weg.
Schießleiterin Gudrun Marr konnte davon berichten, dass Schwürbitz drei Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen gemeldet habe. Alle Mannschaften stehen in ihren Klassen gut da und sind nicht abstiegsgefährdet. Man denke in der Vorstandschaft auch darüber nach, eine weitere junge Mannschaft für die nächste Saison zu melden. Am kürzlich stattgefundenen Jedermannschießen beteiligten sich stolze 155 Teilnehmer mit teils hervorragenden Ergebnissen. Die Bekanntgabe der besten Schützinnen und Schützen ist wieder am Schützenfest. Auch wird hier der Jedermannkönig für 2023 ausgerufen. Stefan Motschenbacher möchte alle Jedermannkönige auf die Göritze einladen und zusammen mit ihren Königsscheiben fotografieren. Die Vereine und Gruppen, die sich in den letzten 25 Jahren engagiert haben, werden noch gesondert informiert. Die Vorstandschaft plant momentan die nächsten Veranstaltungen sowie das diesjährige Schützenfest und das Jubiläumsschützenfest 2024. Jugendleiter Markus Münch freute sich über die Begeisterung in der Jugendabteilung. Das Ostereierschießen, verbunden mit dem „Tag des offenen Schützenhauses“ finde am 08. April statt und hoffentlich finden sich hier weitere, neue Jugendliche ein. Jugendtraining ist immer Freitags ab 18.00 Uhr. Das ein Verein die Schießausrüstung der Jugendlichen zur Hälfte mitfinanziert, sei nicht oft zu finden und man dürfe stolz darauf sein. Am Ende der kompakten Jahreshauptversammlung zeigte Schützenmeister Michael Tischler noch eine von Schützenbruder Thomas Baumann aus Bleikugeln, die im Schießstand geschossen wurden, gegossene Musikkapelle. Diese Bleifigurenblaskapelle wurde anlässlich der 25jährigen Zusammenarbeit der Blaskapelle mit den Schützen übergeben und kam nun zur Ausstellung von der Blaskapelle zurück ins Schützenhaus. sam

Die Schützengesellschaft Schwürbitz ist stolz auf die Jugendabteilung. Die Schießausrüstung der Jugendlichen wird vom Verein zur Hälfte mitfinanziert. (v.l.) Schützenmeister Michael Tischler, Leopold König, Louis König, Jule Tischler, Philipp Pohl, Jonas Mergner und Jugendleiter Markus Münch. sam
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