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Volkstrauertag-Gedenkfeier abgehalten

Vorher ökumenischer Gottesdienst in der Herz-Jesu Kirche

Schwürbitz

Im würdigen Rahmen wurde am Sonntag (13. November 2022) in Schwürbitz die Gedenkfeier zum Volkstrauertag abgehalten.

Zunächst fand erstmals in der Herz-Jesu Kirche unter dem Motto „Hartnäckig für den Frieden eintreten“ ein ökumenischer Gottesdienst statt.

So wurde zunächst ein feierlicher Einzug mit den kirchlichen Vertretern beider Konfessionen (Manfred König, Ramona Schmuck und Thomas Gruber) sowie Zweiten Bürgermeister Hans-Georg Borchert mit Gemeinderäten sowie den Fahnenabordnungen der Ortsvereine abgehalten. Den Orgelpart hatte Angela Thiem inne.

Die Wortgottesdienstleiter Manfred König und Ramona Schmuck (katholische Kirche) und Lektor Thomas Gruber (evangelische Kirche) gestalteten mit weiteren Lektoren beider Konfessionen (Andrea Fleischmann, Horst Habermann und Jeanine Tischler) eine eindrucksvolle ökumenische Wortgottesfeier.

Lektor Thomas Gruber stellte in seiner Predigt die Worte „Über alle Grenzen und Entfernungen, von Raum und Zeit hinweg geht: Beten. Füreinander. Für das Leben von Mensch und Tier, von Blume und Baum und Luft und Meer. Beten für ein friedliches, gerechtes, kreatives Zusammenleben in unserem Land….“ in den Vordergrund.

In der Herz-Jesu Kirche nahmen die Vereine mit Fahnenabordnungen am Gottesdienst teil.

Im besinnlichen Teil des Totengedenkens wurde extra die Totenglocke eingeschaltet und ein Vertreter der Soldatenkameradschaft (Josef Wich) entzündete vor dem Volksaltar zum Gedenken an die Opfer von Gewalt und Krieg eine Kerze.

Anschließend ging es vom Kirchenvorplatz der Herz-Jesu Kirche in der „kleinen Kirchenparade“ hinauf zum Göritzenplateau ans Ehrenmal, wo eine Gedenkfeier mit den kirchlichen und gemeindlichen Gremien

sowie allen Vereinsvertretern abgehalten wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Schwürbitz stellte mit Fackeln die Ehrenwache. Eingangs spielte die Blaskapelle Schwürbitz unter Leitung von Michael Stettner „Über allen Gipfeln“. Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Borchert erinnerte in seiner eindrucksvollen Ansprache an die vielen Schicksale und Opfer der Kriege in der Vergangenheit, doch auch an das zeitnahe Kriegsgeschehen in der Ukraine, wo ein Machthaber Putin die gesamte Welt in Atem hält und weitere Gefahren nicht abzusehen sind.

Oberstes Ziel für gegenwärtige und zukünftige Generationen müsse es immer sein, in Frieden und Freiheit zu leben. So nehmen wir uns in dieser Stunde Zeit, über die vielen Opfer nachzudenken.

Anschließend legte Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Borchert im Beisein der kirchlichen Vertreter (Manfred König und Thomas Gruber) sowie im Kreis der Ortsvereine mit Fahnenabordnungen am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Dazu spielte die Blaskapelle „Ich hatt` einen Kameraden“.

Die Lektoren Manfred König und Thomas Gruber sprachen abwechselnd Gebete und Gedanken.

Anschließend sang der Männergesangverein „Cäcilia“ unter Leitung von Reinhard Lutter „Näher, mein Gott, zu Dir“.  Nochmals spielte die Blaskapelle „So nimm denn meine Hände“.

Zweiter Bürgermeister Hans-Georg Borchert dankte allen Teilnehmern, insbesondere den beteiligten Vereinen mit Fahnenabordnungen, der Blaskapelle, dem Männergesangverein Cäcilia, der Freiwilligen Feuerwehr für die Ehrenwache, den kirchlichen Vertretern sowie allen weiteren Bürgern für die Teilnahme an der Gedenkfeier.

Text und Fotos Horst Habermann

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