Theatergruppe bezieht neue Kleiderkammer
Solche Einsätze macht unser Herbert Sünkel blind 😉
In normalen Zeiten stünde die Theatergruppe Schwürbitz kurz von den traditionellen Theatertagen, welche immer Mitte November stattgefunden haben. Man entschied sich aber in diesem Jahr, die Theatertage bereits im Sommer zu veranstalten. Die jetzige Zeit wird aber doch genutzt, denn vor kurzem fand die „Einweihung“ der neuen Kleiderkammer der Theatergruppe statt. In einer morgendlichen Räumaktion wurden einige Schränke geräumt, die sich bei den Ehrenmitgliedern Gabi und Heinz Freitag über die Jahrzehnte hinweg angesammelt hatten. Auch andere Lagerorte wurden damit aufgelöst. Im angemieteten Lager, wo auch viele Ausstattungsgegenstände, Technik, Dekoration, Bühnenteile und Kulissen gelagert werden, fanden die Kleider, Hosen und Accessoires einen neuen, trockenen, frisch gestrichenen und sauberen Raum. Darunter waren auch besondere Erinnerungsstücke, die auf der Schwürbitzer Theaterbühne „Geschichte geschrieben“ haben. Vom Hochzeitskleid über Bundeswehrkleidung bis hin zum abendlichen Kostüm oder der bäuerlichen Stallhose war alles dabei. Vor allem die ca. 200 Kopfbedeckungen zu jedem Anlass wurden besonders sorgsam verstaut. Dies alles passierte unter den Vorzeichen, dass sich die Theatergruppe von keiner Pandemie abhalten lassen will, weiter für die Zukunft zu planen. Man hofft auch inständig, im nächsten Jahr wieder die alljährlichen Theatertage im Herbst anbieten zu können. Allerdings muss man auch konstatieren, dass das diesjährige Sommertheater Anfang August im evangelischen Pfarrgarten ebenso seinen Reiz hatte. Allerdings verlangt die Probenarbeit mitten in der Sommer- und Urlaubszeit den Schauspielern viel ab. Zahlreiche Terminüberschneidungen im Juni und Juli sorgten dafür, dass das komplette Ensemble nur selten komplett auf der Bühne stehen, beziehungsweise proben, konnte. Auch ist es für den Bautrupp immer wieder eine große Herausforderung, eine Bühne von Grund auf, neu entstehen zu lassen. Im Falle eines Sommertheaters ist dies immer so, da aus einer Fläche mit Bühne, Kulisse, Einrichtung und Ausstattung immer wieder eine Spielstätte „aus dem Nichts“ geschaffen werden muss. Und doch trotzen Vereinsvorstandschaft, Bautrupp und Schauspieler mit der sorgsamen Einlagerung aller Ausstattungsgegenstände allen Widrigkeiten und schaffen gleichzeitig die Grundlage, für hoffentlich noch viele schöne Begebenheiten auf den Bühnen in Schwürbitz. Ein besonderer Dank im Hinblick auf die Lagernutzung gilt der Familie Kraus. sam

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