Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr
Am vergangenen Wochenende fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schwürbitz statt. Vorsitzender Ingo Aumüller begrüßte die Anwesenden und dankte für die Unterstützung in seinem ersten Jahr der Verantwortung als Vorstand. Er bedauerte, dass im Jahr 2021 nur wenig Aktivitäten zu verzeichnen waren und lud schon jetzt zur Generalversammlung im nächsten Jahr ein, die dann wieder ordnungsgemäß am 27. Januar stattfinden wird. Schriftführer Christopher Koschischek verlass das Protokoll der letzten Hauptversammlung, in der Neuwahlen stattfanden. Auch Kommandant Marcel Heine war schnell mit seinem Bericht fertig, da im abgelaufenen Jahr nur eingeschränkte Aktivitäten möglich waren. Und doch konnte er von 29 Übungen berichten, es wurden einige Lehrgänge angeboten und durchgeführt. Auch konnte eine Nachschulung „Erden der Bahnoberleitung“ abgehalten werden. Die Auswirkungen der Pandemie seien aber immer noch spürbar. Man war im abgelaufenen Jahr bei fünf Brandeinsätzen, zwei technischen Hilfeleistungen und drei freiwilligen Leistungen im Einsatz gewesen. Die Gesamtstundenleistung aus den Tätigkeiten bezifferte Marcel Heine auf 886 Stunden. Er freute sich über 4 Neuzugänge bei der aktiven Wehr und hieß die neuen Mitglieder herzlich willkommen. Zweiter Jugendleiter Stefan Bauer berichtete über 7 Jugendliche innerhalb der Wehr. Leider waren auch hier die Aktivitäten sehr eingeschränkt. Hinzu kam, dass sich die Feuerwehren noch immer nicht treffen durften, als sportliche Unternehmungen in Vereinen schon wieder möglich waren. Die Jugendlichen wären allerdings der Wehr treu geblieben. Kathrin Aumüller berichtete von Bastelaktionen bei den Kids und sommerlichen Freizeiten. Stellvertretend für den Kassenwart Uwe Lindner berichtete der Vorstand von geringen Einnahmen im abgelaufenen Jahr. Eine große Investition wurde getätigt, was den Kassenstand etwas drückte. Insgesamt sei aber eine solide Situation vorhanden. Bürgermeister Jochen Weber zeigte Verständnis für die Situation der Wehr, allerdings gehe es den anderen drei Feuerwehren im Gemeindegebiet ähnlich. Die pandemische Lage verlange einiges ab. Allerdings sei bei den Feuerwehren, sogar gesetzlich geregelt, dass Mitglieder zu Veranstaltungen und Übungen zu erscheinen hätten. Dies sei im Ernstfall überlebenswichtig. Keine einfache Situation, für alle Feuerwehren. Er dankte allen Aktiven für ihre Einsatzbereitschaft, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Den Jugendlichen dankte er für die Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen und vergaß auch nicht den „Partnern zuhause“ zu danken, die oftmals auf ihre Lieben verzichten müssten. Kreisbrandmeister Tobias Winterbauer dankte den Schwürbitzern und freute sich darüber, dass man nun wieder fast uneingeschränkt aktiv sein könne. Dies sei vor allem wichtig für die Jugend, damit im Feuerwehrwesen die Zukunft gesichert sei. Er dankte ausdrücklich für die Zusammenarbeit der vier Ortsfeuerwehren. „Man muss nicht zusammenwachsen aber zusammenarbeiten“, betonte er und lud sogleich zur anstehenden Kommandantenversammlung ein. Winterbauer versäumte es auch nicht, schon jetzt auf das 150jährige Jubiläum der Feuerwehr Neuensee hinzuweisen. In der Zeit von 2. bis 4. Juni kommenden Jahres feiere man die Wehr mit großem Programm. Schriftlich lag der Antrag von Kassenwart Uwe Lindner vor, über eine Modernisierung des Gruppenraums nachzudenken. Nach eingehender Diskussion, bestand Einvernehmen, dass dies nach 30 Jahren, in der der Raum bestehe, dringend nötig sei. Ingrid Funk regte eine Aktivenversammlung an. Weitere Wortmeldungen beschäftigten sich mit den Einladungen zu Übungen, der optischen Aufwertung der Einsatzfahrzeuge, der Pflege des Mainufers zwischen Mainbrücke und Festplatz sowie einem anstehenden Rot-Kreuz-Kurs, zunächst angedacht für Mitglieder. Eine wichtige Frage bestand noch darin, was mit den vorhandenen Sandsäcken passieren solle und ob, nach dem erfolgten Abschluss der Hochwasserschutzbaumaßnahmen, die mobilen Sperren vorhanden sind und reibungslos aufgebaut werden könnten. Bürgermeister Weber sagte zu, demnächst eine Prüfung und Übung durchführen zu lassen. Bekannt gegeben wurde noch , dass für Volkstrauertag und Einweihung der renovierten katholischen Kirche Einladungen vorlägen. sam

Für langjährige aktive Tätigkeit und Vereinszugehörigkeit wurden einige Mitglieder geehrt: KBM Tobias Winterbauer, Kommandant Marcel Heine (l.), Vorsitzender Ingo Aumüller (3. v. r.) und erster Bürgermeister Jochen Weber (r.) ehrten Daniel Motschenbacher (20 Jahre), Christopher Koschischek (20 Jahre), Dieter König (40 Jahre), Monika Dumproff (30 Jahre), Christian Bauer (30 Jahre) und Oswald Bauer (25 Jahre).
0 Comments