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Im Gemeinderat ging es wieder einmal um ein Schwürbitzer Bauwerk – die Turnhalle.

Noch ist nichts beschlossen in Sachen Schwürbitzer Turnhalle. Doch sanierungswürdig ist sie schon, ist man sich schließlich ja – auch bei diesem Bauwerk – schon seit Jahren einig, dass etwas geschehen muss. Doch auch an die Vereine sollte gedacht werden. Deshalb haben Stellvertreter der Schwürbitzer Ortsvereine schon 2009 einen Antrag bei der Gemeinde, in personam Bürgermeister Helmut Fischer, eingereicht, dass es aufgrund fehlender Alternativen in Schwürbitz immer schwieriger für Vereine wird, einen Saal für Veranstaltungen „aufzutreiben“. Nun, wo man noch 1,3 Wirtschaften im Ort hat, und gar keinen nutzbaren Saal mehr, wird die Sache nicht einfacher. Der neu geschaffene, kleine Saal beim Stern ist langfristig an den Wochenenden ausgebucht und eine Veranstaltung schwierig. Und doch möchte man im November einen Versuch starten.

Doch zurück zur Turnhalle. Dort, wo seit 30 Jahren das Osterkonzert der Blaskapelle stattfindet, wo die Turner Veranstaltungen wie Oozünderlauf und weitere durchführten, wo Heimatabende stattfanden, Gauversammlungen der Schützen abgehalten wurden, Gemeinderatssitzungen aufgrund Coronalage stattfinden mussten. Da wo die Tischtenniser ihre Platten aufbauen, das Auswahlorchester des Landkreises probte und die letzte Generalversammlung der Feuerwehr abgehalten wurde, da an diesem Ort könnte es bald vorbei sein, mit derlei Veranstaltungen. Da fragt man sich spontan: „Warum?“

Nun, zunächst ist die Halle eine Turnhalle, stopp „Grundschulturnhalle“ und wie in Deutschland so üblich, wiehert kräftig der Amtsschimmel, sollte man, die Halle renovieren und dafür „Zuschüsse“ abgreifen. Dann nämlich würde darauf geachtet, dass die Halle nur zum Zweck der dafür gewährten Zuschüsse verwendet wird. Und eine weitere Frage schießt einem durch den Kopf, wenn man so etwas hört: „Wer würde denn darauf achten?“. Und um die Sache abzurunden: „Sind die Zuschüsse nicht auch nur Steuergelder, wie auch die Gelder, die die Gemeinde für die Sanierung aufwenden würde?“

Doch so einfach ist die Sache – wer hätte es gedacht – nicht. Wenn die Gemeinde einem Planungsbüro den Auftrag gibt, die „Grundschulturnhalle“ zu sanieren, dann muss sich das Büro daran halten und die Planung, Kosten und Bauten – nur – danach ausrichten. Und so stellte das Planungsbüro am Mittwoch in der Gemeinderatssitzung ein Konzept vor und eine Kostenschätzung. „Gott sei Dank“ kam dann aus den Reihen der Räte die Frage, ob sich da viel ändern würde, wenn man die Halle weiter für die Vereine öffnen würde. Und? Die Antwort ist natürlich: Ja! In Sachen Brandschutz sind andere Auflagen zu beachten, sicherlich kämen dann auch noch andere Anforderungen an Toilettenanlagen und Entlüftungstechnik. Und, wer hätte es gedacht, da wird die Sache natürlich teurer und das in dieser Zeit, wo andere Großprojekte den Gemeindesäckel strapazierten. Und man war sich doch erst kürzlich einig, erst angefangene Projekte fertig zu stellen, bevor man neue anfasst. Nun erinnert man sich als Schwürbitzer an die kürzlich diskutierte Sanierung, nein, den Neubau der Mainbrücke.

Also abschließend behandeln konnte man diese Sache nicht, man ist als Beobachter aber sehr froh, dass sich einige Anwesende für die Vereine einsetzten und das Szenario erkannten, welches entstehen würde, dürften nur noch tagsüber Kinder in die Halle. Eine abendliche Nutzung ziehe nämlich schon alleine bei Notbeleuchtung und Fluchtmöglichkeiten andere Anforderungen nach sich…

schwuerbitz.de bleibt jedenfalls dran! Versprochen!  S.A.M.

Das Bedarf besteht ist sicher – doch nur für Kinder?
In diesem Bericht ging es um Bauplätze!” “An die Gesellschaft denken” – dass muss man im Rathaus ganz oft!

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