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Blaulichtfest – Werbeveranstaltung und Kulturevent!

Am vergangenen Sonntag fand in Schwürbitz das erste Blaulichtfest des CSU-Ortsverbandes Schwürbitz in Zusammenarbeit mit der Jungen Union statt. Auf dem alten Festplatz am Mainufer formierte sich in der Zeit von 7.00 bis 10.00 Uhr eine Fahrzeugparade, alle samt mit Blaulicht auf dem Dach und keine Gruppierung aus der sogenannten Blaulichtfamilie fehlte. Um 10.00 Uhr wurde es feierlich, die Blaskapelle Schwürbitz stimmte einen Coral an und die beiden Geistlichen Dekan Lars Rebhan und Dekanin Stefanie Frühwald-Ott zelebrierten einen Open-Air-Gottesdienst. Dabei gedachte man dem Sakrament der Taufe und mehrfach erging der Dank an alle, die ihre Freizeit, zeitweise ihre Gesundheit und familiäres Zusammensein opfern, um für andere Menschen und Güter da zu sein. Dementsprechend, fielen auch die Fürbitten aus, welche von zwei Notfallseelsorgern vorgetragen wurden. Auch Manfred König gestaltete den würdigen Gottesdienst mit. Am Ende des Gottesdienstes ging Dekan Rebhan mit Weihwasser umher und segnete das neue, geschmückte Einsatzfahrzeug der Firma Weber, welches ein Spezialfahrzeug zur Fahrbahnreinigung darstellt sowie weitere Einsatzfahrzeuge aus der langen Reihe. Nach dem Danklied „Großer Gott wir loben dich“ eröffnete Vorsitzender Daniel Richter die Veranstaltung offiziell. Er begrüßte einige Bürgermeister und Bürgermeisterinnen aus dem Landkreis sowie die drei Bürgermeister aus Michelau, Jochen Weber, Hans-Georg Borchert und Hubert Robisch. Auch der Leiter der Bundespolizeiinspektion Würzburg, Polizeidirektor Dr. Schultheiß war vor Ort. Daniel Richter verwies auf das, was die zahlreichen Besucher erwartet. Nicht weniger als 12 Blau- und Gelblichtorganisationen sind dabei, 35 Einsatzfahrzeuge, sieben Infostände und über 130 Einsatzkräfte wären vor Ort und die Besucher hätten viele Möglichkeiten sich alles genau anzuschauen und sich zu informieren. So sei und werde dieses Fest in Schwürbitz auch eine „große Bühne für die Nachwuchswerbung“. Und tatsächlich entwickelte sich während des ganzen Tages reges Interesse an den Fahrzeugen und Infoständen. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Firmen, Sponsoren und Helfern, die es möglich machten, ein solch großes Fest auf die Beine zu stellen. Auch an die Imbiss- und Süßwarenanbieter sowie den Helferinnen und Helfern des Kindergartens Neuensee, die für die Versorgung mit Kaffee und Kuchen sorgten, richtete der Vorsitzende seinen Dank. Die Raiffeisenbank Nord und der Leiter der Schwürbitzer Bank, Stefan Düsel, hatte für den Kindergarten eine besondere Überraschung parat. Dafür, dass die Kuchenbäckerinnen und Kaffeekocher so fleißig sind, überreichte Stefan Düsel einen Scheck in Höhe von 500,– Euro.

Doch dieses Fest glänzte nicht nur mit der Fahrzeugschau und dem kulinarischen Angebot. Die Organisatoren sowie die Blaulichtverbände boten stündlich Vorführungen und das zahlreiche Publikum sparte nicht mit Applaus. Den Anfang machte die Hundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes. Nicht weniger als 10 Hunde zeigten dem begeisterten Publikum, wie schnell und auf welche Weise in jedwedem Gelände die Hunde Menschen finden können. Einige Schauübungen der teilnehmenden Wehren aus Schwürbitz, Michelau und Neuensee waren über den Tag verteilt und auch hier sparte das Publikum nicht mit Beifall. Besonders interessant war auch die Vorführungen der Hundestaffeln von Bundespolizei und Zoll, bei denen erklärt wurde, wie Hunde Flüssigkeiten, Drogen, Menschen oder Schmuggelgut „erschnüffeln“. Eine kleine Sensation war auch, als gezeigt wurde, wie man Hundeführer mit Hund von einem Autokran aus abseilen kann, damit, zum Beispiel in Schluchten, gesucht werden könne. Jede Gruppe, beginnend am Festplatz mit Technisches Hilfswerk, über die Feuerwehren, hin zum Bayerischen Roten Kreuz, der Wasserwacht, welche mit dem Rettungsboot auf dem Main unterwegs war, zumeist allerdings das Boot schieben musste, wegen des niedrigen Wasserstandes, war gefragt. Entlang der Michelauer Straße stand der Zoll mit Fahrzeugen und Anschauungsmaterial, was man alles beschlagnahmen kann. Es folgte die Kreisverkehrswacht, Bereitschafts- und Bundespolizei, Bundeswehr, Bundesgrenzschutz, Marine, Notfallseelsorge, ASB und die „Monster“ von Bürgermeister und Unternehmer Jochen Weber. An dessen Autokran wurde auch die Schauübung „Retter mit Hund“ durchgeführt. Die CSU selbst, war mit einem Werbestand vor Ort und nicht zuletzt wegen der mit vielen Preisen ausgestatten Verlosung, war das Interesse groß. Wer an diesem Fest Lust bekommen hat, mitzumachen, kann einen Mitgliederantrag (CSU-Ortsverband Schwürbitz) auf der Schwürbitzer Homepage schwuerbitz.de herunter laden. Am frühen Abend endete das Fest und die Schwürbitzer Wehr wurde nach den anstrengenden Stunden auch noch zu einem Einsatz gerufen. Helfer, Einsatzkräfte, Parkplatzeinweiser, Ausschankpersonal und Imbissanbieter waren aufgrund der vielen Arbeit und des bis zu 35 Grad heißen Wetters fix und fertig, allerdings auch glücklich darüber, dass das erste Blaulichtfest in Schwürbitz so ein Interesse fand, alle Gäste versorgt und zufrieden waren und trotz der absolut familienfreundlichen Preise auch etwas in den jeweiligen Kassen „hängen blieb“. Ob es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Festes geben wird, wird erst noch beraten. Ein besonderer Dank galt ganz am Ende des Festes mittels „Schlachtruf“ dem Organisator Daniel Richter, Festwirt Jochen Höppel, dem Schatzmeister Olaf Kunkel, den jungen Mitgliedern und dem ersten Bürgermeister Jochen Weber. sam

Einen anrührenden Gottesdienst zelebrierten Dekan Rebhan und Dekanin Frühwald-Ott. Zahlreiche Gäste fanden sich schon vor 10.00 Uhr am Main ein.
Dem Elternbeirat und der Kindergartenleitung galt der besondere Dank durch die Raiffeisenbank Schwürbitz. Bankchef Düsel überreichte symbolisch einen Scheck über 500,– Euro.
Die vielen Gäste waren beeindruckt, was die Hundestaffel des ASB mit ihren Hunden zeigen konnte.
31 Meter über den Main ging es für Hundeführer und Hund an den Seilen des Weber-Autokrans. Am Steuer Bürgermeister Jochen Weber im weißen Hemt mit Krawatte höchstselbst.
„Mit den Kräften am Ende aber glücklich!“, waren alle Helferinnen und Helfer am Ende des Festes. Hier die Dame und die Herren von der Wasserwacht. Rechts der “Bootschieber”!
Zur Flaniermeile wurde die Michelauer Straße, wo zahlreiche Einsatzfahrzeuge in alles Größen abgestellt waren.
Am Ende des Festes trafen sich viele der Teilnehmer vor den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehren. Kurze Zeit später war das Fahrzeug der Schwürbitzer im Einsatz.

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