Beeindruckende Wortgottesfeier als Vorabendgottesdienst zum 16. Sonntag im Jahreskreis abgehalten
Schwürbitz
In der Herz-Jesu Kirche Schwürbitz fand am Samstag, den 16. Juli 2022 um 17.00 Uhr eine Wortgottesfeier (Vorabendgottesdienst) zum 16. Sonntag im Jahreskreis mit den Wortgottesdienstleitern Horst Habermann, Manfred König und Ramona Schmuck statt. Die Vorbereitungen hatten bereits innerhalb des Seelsorgebereiches Manfred König und Ramona Schmuck (sie erschienen im neuen Outfit der Schwürbitzer Wortgottesdienstleiter der Pfarrei Herz-Jesu Schwürbitz) mit viel Fleiß und Engagement getroffen. Zum Einzug spielte an der Orgel Angela Thiem das Lied „Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen, und beginnen ganz neu“. Manfred König eröffnete die Wortgottesfeier mit den Worten „Wir dürfen uns in dieser Feier als Gäste Gottes fühlen. Gott will uns beschenken mit seinem Wort, das unseren Glauben stärkt und uns Mut macht fürs Leben. Durch das Evangelium werden wir eingeladen, uns neu zu überprüfen, ob wir nicht gerade wegen allem Eifer, den wir an den Tag legen, Wichtiges übersehen“.
Nach dem Kyrie führte Horst Habermann zur Lesung aus dem Buch Genesis hin mit den Worten „Gastfreundschaft ist im Orient eine heilige Pflicht, Fremden gegenüber ebenso wie gegenüber Freunden“ hin. So will ich einen Bissen Brot holen, dann könnt ihr euer Herz stärken.
Ramona Schmuck verkündete aus dem heiligen Evangelium nach Lukas „In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf, eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf“.
Ramona Schmuck führte dann zur Auslegung des Evangeliums hin zu einer eindrucksvollen Predigt mit Beispielen und Vergleichen von Frauen in der damaligen und heutigen Zeit. „Es ist das ganze Problem: Wo begegnen wir Menschen, die Worten zuhören, statt Taten dazwischenzusetzen? Und noch mehr: Wo begegnen wir Menschen die Worte vergessen können, die zwischen den Zeilen lesen und oft verschwiegene Sprache des Herzens wahrnehmen? Die wirklichen Fragen des Lebens werden wohl überhaupt erst zugänglich, wenn Ruhe eintritt und ein inneres Wachen beginnt. Schlimm ist es, wenn wir immer in der Angst leben, wir sehen in den Augen der Menschen nur das, was wir tun und leisten, was wir schließlich aufzuweisen haben. Schließlich gilt es, Christen, die vor lauter gut gemeintem Kräfteverschleiß ausgebrannt sind, die sind kein Aushängeschild für die Botschaft Jesu. So wünscht man sich, dass man immer wieder Zeit findet, bewusst auf Gottes Wort zu hören und es in sich aufzunehmen, so Ramona Schmuck in ihrer Predigt, der sich eine Meditation anschloss mit den Worten „Ewige Zeit, immer gleich, unerbittlich fließende Zeit, die keiner hat, die niemandem gehört und niemand fragt, doch alles, was sie mir ein Leben lang wortlos geschenkt hat, das bleibt. Und damit kann ich meine Ewigkeit überhaupt erst anfangen“. Es folgte das Lied „Preis und Ehre“.
Nach dem Glaubensbekenntnis, vorgetragen von Manfred König, schlossen sich Fürbitten durch Horst Habermann „Heimkehren werde ich ins Haus des Herrn“ an.
Zur Altarbereitung wurde das Lied „Wenn das Brot das wir teilen“ angestimmt. Es folgte das Friedenszeichen und das Friedenslied „Herr, gib uns deinen Frieden“. Zur Kommunionsspendung wurde das Dankeslied „Nun danket all und bringet Ehr“ angestimmt. Die Hl. Kommunion wurde von Manfred König ausgeteilt. Dabei erfolgte ein instrumentales Orgelspiel von Angela Thiem.
Nach dem Schlussgebet und der Verkündigung durch Manfred König (er dankte gleichzeitig allen Mitwirkenden) erfolgten die Segensgebete durch Ramona Schmuck mit dem Schlusslied „Segne du Maria“
Die verantwortlichen Wortgottesdienstleiter der Pfarrei Herz-Jesu Schwürbitz machten darauf aufmerksam, dass sich in nächster Zukunft alle Gläubigen und Gottesdienstbesucher des gesamten Seelsorgebereiches auf mehr Wortgottesfeiern einstellen müssen, im Hinblick auf den Priestermangel usw..
Text Horst Habermann
Unsere Fotos zeigen die Wortgottesfeier am Samstag, den 16. Juli 2022 in der Herz-Jesu Kirche Schwürbitz.
Fotos Horst Habermann


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