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Generalversammlung bei den Schützen „auf der Göritze“!

Eine erwartungsgemäß harmonische Generalversammlung hielten die Schwürbitzer Schützen am traditionellen Vereinsfreitag, erstmals im Mai, im Schützenhaus ab. Erster Schützenmeister Michael Tischler begrüßte die Mitglieder und verband das Gedenken an verstorbene Mitglieder mit der Bitte um Frieden in Europa. Die letzte Jahreshauptversammlung sei noch gar nicht so lange her, deshalb bliebe für den Rückblick nur ein Zeitraum von 8 Monaten, der allerdings von Erfolgen geprägt sei, so der Schützenvorstand. „Der agile Verein hätte viel erreicht“, betonte Michael Tischler und zählte die Veranstaltungen, Arbeitseinsätze und Investitionen auf. Stürme sorgten dafür, dass der romantische Biergarten weitere Birken verlor. Man habe aber bereits den bayerischten aller Biergartenbäume, die Kastanie, nachgepflanzt und wie man im unteren Biergarten sehen kann, entwickeln sich diese Bäume prächtig. Der Verein habe bei der Ukrainehilfe, Anfang März, aktiv mitgemacht und Lebensmittel eingekauft. Das Ostereierschießen für Kinder und Erwachsene war die erste „richtige“ Veranstaltung, die man Pandemiebedingt wieder zünftig feiern konnte und war von Erfolg gekrönt. Auch die Biergartenbaumaufstellung war eine schöne Sache, obwohl sich der Vorstand mehr „eigene Leute“ dabei gewünscht hätte. Die Arbeitseinsätze rund ums Schützenhaus waren gut besucht und halfen viel. Sportlich könne man stolz sein, da trotz widrigster Umstände, die beiden Mannschaften nicht abstiegen. Die „Erste“ schießt weiterhin in der Bezirksliga und die „Zweite“ in der Gauoberliga. Ingeborg Pohl brachte in Stellvertretung der Schießleiterin einen Bericht von der „Aufgelegtmannschaft“ vor. Die vier Senioren der dritten Mannschaft waren erfolgreich und feierten in Ebensfeld Saisonabschluß. Eine sportliche Lage, welche man im Landkreis nicht all zu oft vorfindet, in einem Verein von der Größe des Schwürbitzer Schützenvereins. Der Vorsitzende stellte das für dieses Jahr geplante Schützenfestprogramm vor. Auch dies sei im Vergleich mit anderen Schützenvereinen nicht selbstverständlich. Man wolle am etablierten Termin Ende Juli von Freitagabend bis Sonntagabend das „Schützenfest auf der Göritze“ feiern und den Menschen am Obermain ein zünftiges Fest bieten. Auch die Proklamation des bereits 2020 heraus geschossenen Jedermannkönigs sei endlich für den Schützenfestsamstag vorgesehen. Die Schützenkönigsproklamation wird am Sonntag, 31. Juli stattfinden. Dafür findet das Hauptschießen Anfang Juli statt. Hierzu werden auch alle Sportschützen anderer Vereine eingeladen und man schütte das eingenommene Startgeld komplett wieder als Preise aus, versicherte der Vorsitzende. Nach nunmehr vier Jahren im Amt sagte der Vorstand Dank an alle Mitglieder. Dank, dafür, im Verein zu bleiben und mitzumachen, Dank dafür, sich an Arbeitseinsätzen auf dem großen Schützenareal zu beteiligen und Dank an alle Wirten, die es ermöglichen, dass das Schützenhaus nicht nur eine Sportstätte sein könne, sondern, wie seit über 50 Jahren, ein Ort der Geselligkeit und Kultur. Sein besonderer Dank galt Schatzmeister Reinhold Reuß und Festwirt Stefan Fleischmann. Michael Tischler vergaß auch nicht den Gästen „auf der Göritze“ zu danken und den Spendern für so manchen Euro. Schriftführer Stefan Wich sprach von einem Mitgliederstand, der dankenswerter Weise nicht gesunken sei. In seinem Rechenschaftsbericht kam Schatzmeister Reinhold Reuß zu einem positiven Ergebnis. Obwohl das Schützenhaus in den vergangenen zwei Jahren 43 Wochen geschlossen war, war keine Pleite in Sicht. Zu verdanken sei dies einem Coronazuschuss und treuen Gästen. Ein herzliches „Vergeltsgott“ richtete er an alle Spender, die ebenfalls dazu beitrugen, das der Schützenverein gut und sicher da stehe. Auch den Schankmannschaften und Wirten galt sein Dank. Jugendleiter Markus Münch zog ebenfalls eine positive Bilanz. Das Ostereierschießen habe die Jugend reaktiviert und man habe neue Jugendliche gefunden, die sich für den Sport und den Verein interessieren. Es wurde auch ein neues Jugendgewehr angeschafft. Demnächst werde man sich an einem überregionalen Jugendaufbauseminar beteiligen. Der Kassenprüfbericht von Kurt Zaß und Sandra Storath hatte keine Beanstandung zu melden.

Die neue Vorstandschaft: 1. Reihe Schatzmeister Reinhold Reuß, Erster Schützenmeister Michael Tischler, Schießleiterin Gudrun Mahr, Schriftführer Stefan Motschenbacher. 2. Reihe Francesca Berthold, Stefan Fleischmann, Oliver Andert, Elisabeth Schmidt, Markus Münch, Ingeborg Pohl. Hintere Reihe Michael Stettner, Dorothea Grünwald, Hubert Marr, Kurt Zaß und Sigrid Eidam.

Nach einer kurzen Pause kam man zur Neuwahl, welche folgendes Ergebnis hatte: Erster Vorsitzender bleibt Michael Tischler, zweiter Vorsitzender Nikolaus Tremel, Schatzmeister Reinhold Reuß, Schriftführer Stefan Motschenbacher, Schießleiterin Gudrun Marr, das Jugendleiterteam wird in Zukunft gestellt von Jugendleiter Markus Münch, in Zusammenarbeit mit Francesca Berthold und Danny Wich. Böllerreferentin ist Sabine Schreiner-Marr, Hauswart Georg Thiem und Haustechniker Hubert Marr. Dem Vereinsausschuss gehören in Zukunft an Michael Stettner, Sigrid Eidam, Ingeborg Pohl und Jessica Kluge. Der Festausschuss besteht aus Elisabeth Schmidt, Francesca Berthold, Oliver Andert, Stefan Fleischmann, Jochen Höppel und Dorothea Grünwald. Die Fahnenabordnung stellt Nikolaus Tremel, Oliver Andert, Danny Wich und Markus Münch. Kassenprüfer bleiben Sandra Storath und Kurt Zaß. Putzplan und Königsschuss waren abschließende Themen des sehr harmonischen und konstruktiven Abends, der nach dem offiziellen Schluss noch lange kein Ende fand. am

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