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Schützen planen Hauptschießen „Nach-Corona“

Erste Hauptschießen nach Corona – Schwürbitz und Schney gehen Seit an Seit

Was ist der Unterschied zwischen Schwürbitz und Schney? Ganz klar: „In Schwörbetz koos schney ouber in Schney koos nier schwörbetz.“ Das war es auch schon mit den Unterschieden, zumindest für die beiden Schützenvereine aus Schwürbitz und Schney, zwischen denen seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft besteht.
Was beide Vorstandschaften derzeit besonders eint, ist die Sorge um die Zukunft der Hauptschießen, wie sie in den Landkreisen Lichtenfels, Kronach und Coburg, also dem Schützen-Gau Oberfranken Nord, besonders gepflegt wird. Rund 40 Hauptschießen konnte ein Sportschütze bis ins Jahr 2019 pro Jahr besuchen. Und, so lautete das eiserne Gesetz, das zwischen den Vereinen im Gau Nord galt, sein Heimatverein konnte sich zuverlässig auf Gegenbesuch einstellen. Ja, die sogenannte „Einlage“ von 10 Euro pro Teilnehmerin oder Teilnehmer, sie wurde auf diese Weise letztlich nur im Kreis geschoben, aber sie bildete den festen Merkposten, mit dem alle seit Ewigkeiten rechnen konnten. Rund zweieinhalb Jahre sind seit den letzten Hauptschießen vergangen und so richtig trauen sich die Vereine derzeit nicht aus der Deckung. Wie viele Schützinnen und Schützen werden wir denn begrüßen können und wie viele Vereine veranstalten in 2022 überhaupt ein Hauptschießen, so die bange Frage vieler Vorstandschaften. Denn bei einer Fehlplanung kann man schnell vierstellig Geld vernichten.

Die Haudegen aus beiden Vereinen, Achim Weber, Frank Reißmann, Michael Tischler, Stefan Wich und Stefan Fleischmann wollen nicht länger warten, wie das Kaninchen vor der Schlange und wollen den Schießsportbegeisterten ein Hauptschießen bieten.
Die großen Überschriften:

  • Wir verzichten auf Einlage, denn die hätte nur Sinn, wenn die Vereine der Schützinnen und Schützen heuer auch ein Hauptschießen veranstalten.
  • Wir legen keine Preisgelder im Voraus fest, sondern machen das einmalige Angebot: Jeder Euro Nachkauf wird als Preisgeld ausgeschüttet. Je mehr Teilnehmer und Nachkauf, desto höher die Preisgelder. Ein mehr als faires Angebot, finden die Verantwortlichen.
  • Es ist klar, dass man mit dieser Form des Hauptschießens kein Geld verdient. Den Sinn derartiger Hauptschießen sehen die Verantwortlichen in der Reaktivierung der Hauptschießenkultur des Gaues Nord in diesem Übergangsjahr 2022.
  • Wir verbinden das Hauptschießen mit dem traditionellen Königsschuss in unseren Vereinen und bieten unseren Mitgliedern so eine Schützenfest-Atmosphäre, die sie zwei Jahre vermisst haben.

Die Schützinnen und Schützen aus Nah und Fern finden hier die Programme der beiden Vereine:

Termine sind den jeweiligen Programmen zu entnehmen.

Für das Schwürbitzer Hauptschießen gibt es einen Ergebnisdienst, zu dem man sich hier anmelden kann:
https://forms.office.com/r/jRUmj9JrZf

Schwürbitz, 29.04.2022 – SF

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