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Glasfaserverkabelung in Schwürbitz, Lettenreuth und Michelau … und Neuensee! Update 07.03./25.02./16.02./09.02./08.02.2022

E s   g i b t   w i e d e r   N e u i g k e i t e n . 
Diesmal von der Telekom!  Bei der Telekom gibt es den Hausanschluss jetzt auch ohne einen Tarif zu buchen kostenlos, also keinerlei Risiko für die Bürger. Im Gegenteil auch die, die bei der DGF gebucht haben können sich einen Hausanschluss der Telekom beauftragen (kostenlos und ohne ein Produkt buchen zu müssen).
Damit wäre man nach zwei Jahren auch abgesichert, dass man auf das Glasfaser Netz der Telekom wechseln könnte.


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Wie die Deutsche Glasfaser soeben mitteilt, konnte mit den beteiligten Parteien ein Konsens gefunden werden, so dass nunmehr auch das Neubaugebiet "Am Räslein" durch diese erschlossen werden kann. Interessierte können sich direkt an Herrn Kuhlmann 0172/2868449 für einen Beratungstermin wenden. Damit gibt es neben der Telekom einen weiteren attraktiven Anbieter, dessen Angebot man prüfen sollte. Ja, beide Anbieter werden Baumaßnahmen an den Straßen durchführen müssen, lasst euch also nicht von einseitigen Infos und Versprechungen beeinflussen, es hilft zu fragen und sich sein eigenes Bild zu machen.       Zur ergänzenden Info in Hinblick auf s.de 🙂 LG Many

Damit in Zukunft unsere Homepage noch besser zu empfangen ist und Nachfragespitzen, wie an Weihnachten geschehen, nicht zum Zusammenbruch des Servers führen, ist es natürlich auch für uns, die wir die Homepage schwuerbitz.de anbieten, wichtig und interessant, was sich momentan mit der neuen Technik tut.

Nun sind wir in einer Zeit, wo Werbung ins Haus flattert, die Türklocke klingelt und ein Berater vor der Tür steht, Zeitungsanzeigen geschaltet werden, die Telefonberatung anruft und Online-Veranstaltungen über die neueste Technik informieren und noch „Beraterstationen“ aufgebaut sind. Fast schon ein bisschen viel, was da auf den „normalen„ Nutzer einprasselt.

Durch den wirklich gravierenden Umbruch in der Telekommunikation und der gesellschaftlichen Veränderung (Homeoffice, Schulung (en) zuhause, TV mit w-lan, Streaming, Sozial-Media, Gaming) ist es schon nötig, die Leitungen aufzurüsten. Andere Länder und Gemeinden sind uns da voraus.

Damit ein bisschen Ordnung in die Sache kommt, hier eine „zusätzliche“ Information. Nach langen Gesprächen bzw. Schriftwechsel mit Vertretern beider Firmen, habe ich Ihnen hier die aller neuesten Infos vermerkt.

Bisher hatten wir Baustellen überall im Ort (man vergisst das so schnell) und die Information, dass zuerst „große Teile“ und dann flächendeckend alle Ortsteile mit „schnellem Internet“ versorgt sind. Die neueren Neubaugebiete in Schwürbitz, Lettenreuth und Neuensee haben ja bereits Glasfaser bekommen. Hier stand nur die Telekom zur Verfügung. Die Teilerfolge hatte unser Altbürgermeister immer in der Presse mit der zuständigen Firma verkündet. Hierzu sind Artikel bekannt wie:

Nun hat ein zweiter Bewerber, die Deutsche Glasfaser, seinen Hut in den Ring geworfen und möchte eine neue Infrastruktur bauen. Objektiv gesehen, die Arbeit, die die Firma Telekom bisher schon geleistet hat, nochmals tun. Die Kästen, die im Gemeindegebiet mit großen pinkfarbenen Aufklebern rum stehen, sind bereits ausgestattet mit einem „modernen Glasfaserkabel“. Es geht also um die letzten Meter zwischen diesen Kästen und unseren Wohnhäusern. Warum sollte man diese schnelle Verbindung in den „Kästen“ enden lassen? Hierzu fand am 01.02.22 eine weitere Informationsveranstaltung im Netz statt:

https://magenta-iv.de/michelau_in_oberfranken0102/

Die „Technikzentrale“, wie es der Firmenpressesprecher der DG nennt, diese Technikzentrale für unsere Gemeinde ist noch nicht gebaut und wird erst nach der Entscheidung über den Ausbau „in Garagengröße“ errichtet. Hierbei hoffen wir, dass es bei uns auf keinen Fall zu einem „Ausbau“ kommt wie Ende letzten Jahres in Marktcheck des SWR berichtet wurde.

https://www.ardmediathek.de/video/marktcheck/glaserfaserausbau-mit-hindernissen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1NTQ1NzI/

Ein Glück haben wir einen Bürgermeister der sich mit sowas auskennt!

Am 17.01.22 gab es eine Glasfaser-Online-Veranstaltung, die allerdings nicht mehr aufzurufen ist, außer mit persönlichen Daten.

Die wichtigsten Informationen daraus: Telekom – 1. Wenn man in Schwürbitz, Michelau und Lettenreuth 50 % oder in Zahlen 1500 Anschlüsse verlegen dürfe, dann kommt Neuensee auch mit dran! Die jungen Berater an der Haustür und die Werber am Telefon sprechen sogar von nur 40 % der nötigen „Teilnehmer“. Diese Information stimmt nur bedingt. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass Kunden am Ende keine Glasfaserverbindung bekommen. Stand 02.02.22 – 13.00 Uhr haben der Telekom 9 % unserer Einwohner – bezogen auf den Wert 1500 – zugesagt! Die DG ist bei einem Wert von 11 % bezogen auf alle möglichen Anschlüsse in der Gemeinde.

Stand: 04.02. DG – Vorverträge mit der Gesamtgemeinde – Ziel 33 % – Anschlüsse total 872 – Abschlüsse bisher 396 (45%) Stand: 07.02. Tlekom – Vorverträge ohne Neuensee – Ziel 50 % – Anschlüsse total 1556 – Abschlüsse bisher 175 (11%). Wie weit die beiden Unternehmen sind, erfahren Sie hier:

https://glasfaser.telekom.de/gebiet/adresse/16539668?businessCase=tariffChange

https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/michelau-in-oberfranken/

2. Von den bestehenden Kästen der Telekom wird an jedes einzelne Haus eine neue Leitung verlegt.

3. Die DG zweigt von der angesprochenen Technikstation „sternförmig“ in die Häuser ab. Die Leitung wird so gebaut werden, dass auch die bestellte Leistung in den Häusern ankommt. Die aktuelle Rechtsprechung ist derart, dass diese Leistung einklagbar ist. Jeder moderne Router zeigt auch an, welche Leistung die Leitung zur Verfügung stellt.

Theoretisch wäre es möglich, dass sich die Anbieter gegenseitig „die Butter vom Brot nehmen“ und keiner ausbaut. Aber auch, dass sich 50 % ( 40 %) der Wohnungs- und Hausbewohner für den Anbieter Telekom entscheiden und 33 % für den Anbieter Glasfaser. Dann, so die Aussage des jungen Mannes an meiner Haustür würden die Straßen zweimal aufgerissen und Nachbar A bekäme dann die eine und Nachbar B die zweite Leitung. Die DG legt aber dadurch, dass diese „sternförmige“ Leitung an jedem Haus vorbei kommt die Leitung – vor – jedes Haus. Wenn also sich jemand später entschließt, wird „abgezweigt“. Bei einem Wechsel allerdings, so der jetzige Kenntnisstand, also einer Kündigung des Vertrages mit der DG falle man ins „Kupfernetz“ zurück. Dann müsse man mit einem anderen Anbieter Kontakt aufnehmen und dann? Baustelle?

Tatsächlich hat sich unsere Gemeinde für einen der beiden Anbieter ausgesprochen und das hauptsächlich deshalb, weil der bisherige Partner Neuensee kategorisch aussparen wollte. Diese Entscheidung hat dafür gesorgt, dass sich der „große Dampfer“ Telekom doch noch in Richtung Neuensee bewegt hat. Zudem hat das Landratsamt Lichtenfels die Gemeinde Michelau darauf hingewiesen, wie berichtet wurde. „Zur Glasfasererschließung informierte Bürgermeister Weber darüber, dass die Gemeinde laut Auskunft des Bayerischen Gemeindetags nicht nur ein Unternehmen unterstützen darf. Das heißt, dass Michelau auch der Telekom die Möglichkeit einer Informationsveranstaltung einräumen muss.“ (OT, 28.01.22)

Jetzt trifft also jeder Haushalt eine Entscheidung, je nachdem welcher Anbieter sympathischer rüber kommt ?

Nein, natürlich nicht. Sicherlich sind die Tarife der Anbieter entscheidend: Hier eine Übersicht:

Hierbei ist wichtig, dass die 24,99 € im ersten Jahr gelten.

Danach bezahlt man (v.l.n.r.) 44,99 € – 49,99 € – 79,99 € – 89,99€

Welche Handyverbindungskosten bei 300er und 400er Leitung lässt sich nicht so einfach heraus finden.

Hier bezahlt man in den ersten 6 Monaten 19,95 € – danach die Monatsgebühren. Die 50er Leitung wurde nicht mit gedruckt. Kostet 39,95 € / Monat. Hierbei ist wichtig, dass NEU-Kunden im ersten halben Jahr 19,95 € zahlen würden. Bestandskunden in diesem Zeitraum 34,95 €.

Bei dieser Übersicht ist besser zu erkennen, was auf die Kunden zukommt. Wie sich die Telefongebühren bei den oberen Tarifen gestalten, kann man auch finden. Keine zusätzlichen Kosten für Festnetz und Handyverbindungen (Flatrate) hat man bei „Magenta“ ab der 250 er Leitung (MagZuh XL) und ebenso bei DG premium. Hier muss jeder Kunde seinen optimalen Tarif heraus finden.

Zwei Tipps noch zum Abschluss: Achten Sie auf die Laufzeit ihres Vertrags bei allen Anbietern und klären Sie, ob Sie bei einem Wechselwunsch wieder in die Kupferleitung „zurück“ müssen. Die neueste Information hierfür ist. Will ein Kunde von der DG nach 2 Jahren Mindestlaufzeit zur Telekom wechseln, ist dies unproblematisch von Seiten der DG möglich. Die Regulierungsbehörde hat hier klare Vorgaben geschaffen, dass die Telekom dann das Netz der DG im Rahmen des „open access“ nutzen kann. Heißt übersetzt, dass die verlegte Glasfaserleitung dem nächsten Anbieter zur Verfügung stehen muss, auch wenn die Telekom sagt, dass es noch keinen Kooperationsvertrag gebe.

Zweitens: Denken Sie daran, dass bei einem Wegfall des „Festnetzanschlusses“ dies eventuell Auswirkungen auf Ihren Handyvertrag und die Kosten haben könnte.

Ob Ihr Router für den neuen Anschluß taugt, erfahren Sie hier:

https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-DSL-WLAN-Glasfaser-Router-Geraete-Anschluss-30248015.html

So, nun schauen wir uns den „Kampf“ noch einige Zeit lang an. Mir war wichtig, eine gewisse Hilfe zu bieten, damit unsere Homepage auch in Zukunft noch recht viele Besucher hat.

Viele Grüße und treffen Sie für unsere Gemeinde die richtige Entscheidung ;-)! S.A.M. 2.2.22, optimiert 03.02.22 und 08.02.22

Hierzu gibt es seit 04.02. auch eine Stellungnahme unseres Bürgermeisters Jochen Weber!

https://www.gemeinde-michelau.de/glasfaserausbau-in-der-gemeinde-michelau-i.ofr?suche

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